US-Medienkonzern CBS 2006 mit Gewinn

5. März 2007, 13:42
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Im ersten Jahr nach Abspaltung von dem Medienkonzern Viacom schwarze Zahlen

Das amerikanische Medienunternehmen CBS hat im ersten Jahr nach seiner Abspaltung von dem Medienkonzern Viacom schwarze Zahlen geschrieben. Die Gesellschaft mit Sitz in New York kündigte am Dienstag eine Dividendenerhöhung von zehn Prozent auf 22 (bisher 20) Cent je Aktie sowie ein Aktienrückkaufprogramm von 1,5 Mrd. Dollar (1,1 Mrd. Euro) an.

Zum Unternehmen gehören der Fernsehsender CBS, weitere Fernseh- und Kabelfernsehstationen, zahlreiche Rundfunkstationen, eine Werbe- Sparte sowie der Buchverlag Simon & Schuster.

CBS erhöhte den Jahresumsatz 2006 um zwei Prozent auf 14,3 Mrd. Dollar. Es wurde ein Gewinn von 1,7 Mrd. Dollar oder 2,17 Dollar je Aktie verbucht gegenüber einem Verlust von 7,1 Mrd. Dollar oder 8,98 Dollar je Aktie in 2005. Es gab im Zusammenhang mit der Aufspaltung von Viacom sowie durch Spartenverkäufe weit reichende Sonderfaktoren. CBS profitierte auch von einer verstärkten Präsenz im Internet.

Der Quartalsumsatz legte um zwei Prozent auf 3,9 Mrd. Dollar zu. CBS verdiente 335 Mio. Dollar oder 43 Cent je Aktie gegenüber durch Sonderbelastungen verursachten roten Zahlen von 9,1 Mrd. Dollar oder zwölf Dollar je Aktie in der entsprechenden Vorjahreszeit. (APA/dpa)

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