Wochensplitter: Skispringerinnen wollen hoch hinaus

3. März 2007, 14:00
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Intensive Bemühungen um Mädchennachwuchs im ÖSV, Gender Mainstreaming-Seite lanciert, bester Arbeitgeber gewählt und porta(b)le Gesundheit

Vida goes Gender

Im ÖGB und in den Gewerkschaften gewinnt Gender Mainstreaming an immer größerer Bedeutung. Die Gewerkschaft vida widmet dem Thema nun auch eine eigene Website: Informationen über Gender Mainstreaming als Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter, Geschichte und Entwicklung finden sich ebenso wie Übersichten über Handlungsfelder, theoretische Hintergründe und Hilfestellungen zur eigenen Projektumsetzung.

>>> gender.vida.at

Gesundheit

Das Grazer Frauengesundheitszentrum geht mit neuem Programm ins Frühjahr. Von März bis August bietet es neben bewährten Angeboten auch Neues wie juristische Beratung bei medizinischen Fehlbehandlungen und Begleitung auf dem Weg zur Nichtraucherin. Erstmals erscheint das Programm des Frauengesundheitszentrums als Leporello zum Blättern und Aufhängen. Bunt und übersichtlich bietet es Angebot, Aktuelles, Anmeldemöglichkeit. Bestellung und Information unter der Telefonnummer 0316/83 79 98 oder per E-Mail. Die Website www.fgz.co.at ergänzt mit weiterer Information, Anmeldemöglichkeit und speziellen Beratungsangeboten.

Bester Arbeitgeber

Die Österreich-Tochter des US-Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble gilt als Österreichs bester Arbeitgeber. Die Österreich-Niederlassung der deutschen T-Systems erhält den Sonderpreis für "Chancengleichheit für Frauen".

Insgesamt hatten sich 54 Unternehmen um die Auszeichnung "Österreichs Beste Arbeitgeber 2007" beworben Die Unternehmen wurden nach dem international anerkannten "Great Place to Work"-Bewertungsmodell gereiht. Mittels standardisierter, anonymer Fragebögen bewerten dabei jeweils 50 bis 250 MitarbeiterInnen die fünf Faktoren Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung.
Zum Ranking

Skisprung

Noch sind die Skispringer bei Weltmeisterschaften unter sich, doch schon in zwei Jahren bei den Nordischen Welt-Titelkämpfen in Liberec (Tschechien) werden erstmals auch Skispringerinnen um Medaillen kämpfen. Darum gibt es freilich auch im ÖSV schon intensive Bemühungen, bis dahin eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. "Die Mädchen haben jetzt so ein Level erreicht, dass ich selbst die Mädchen oft nicht von den Buben heraus kenne, wenn sie mittrainieren", so Toni Innauer, der Nordische Direktor für Skispringen und Kombination. (red)

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