Schwarz Pharma verringert Quartalsverlust

15. März 2007, 08:39
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Der Monheimer Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma hat im vierten Quartal seinen Verlust verringert

Düsseldorf - Der Monheimer Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma hat im vierten Quartal seinen Verlust verringert. Dabei half dem Unternehmen, das inzwischen mehrheitlich der belgischen Pharmagruppe UCB gehört, auch ein Steuerertrag.

Unter dem Strich blieb ein Verlust von 1,6 Mio. Euro nach einem Minus von 5,7 Mio. Euro vor Jahresfrist, teilte Schwarz Pharma am Montag in Düsseldorf mit. Dazu habe im Schlussquartal 2006 auch ein Steuerertrag von 14,8 Mio. Euro beigetragen. Analysten hatten dagegen mit einer Ausweitung des Verlusts gerechnet. Der Konzernumsatz nahm unter anderem wegen solider Nachfrage in den USA nach den Nachahmermedikamenten des Unternehmens um 4,4 Prozent auf 280,2 Mio. Euro zu.

Sonderzahlungen im vierten Quartal

Im vierten Quartal lasteten Sonderzahlungen an die Beschäftigten sowie gestiegene Kosten für Mitarbeiterbeteiligungs-Programme im Zusammenhang mit der Übernahme durch UCB auf dem Ergebnis. Auch die Forschungs- und Entwicklungsausgaben legten nach Firmenangaben zu. Der Betriebsverlust lag nach Firmenangaben bei 7,5 Mio. Euro nach einem Betriebsgewinn von 6,3 Mio. Euro vor Jahresfrist.

Die belgische UCB hat sich bereits mehr als vier Fünftel der Anteile an den Monheimern gesichert. UCB will über einen Beherrschungsvertrag die Integration zügig vorantreiben. Dem Vertrag sollen die Aktionäre von Schwarz Pharma auf der ordentlichen Hauptversammlung im Mai zustimmen. (APA/Reuters)

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