Sonntags-Fahrverbot in weiten Teilen Norditaliens

23. März 2007, 10:30
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Kampf gegen die Luftverschmutzung - erste flächendeckende Aktion in mehr als 150 Städten

Mailand - Mit einem groß angelegten Fahrverbot haben die Regionen Norditaliens an diesem Sonntag ihren Kampf gegen die chronische Luftverschmutzung fortgesetzt. Es handlte sich um die erste flächendeckende Aktion dieser Art in Italien. Der Autoverkehr ruhte in über 150 Städten und Kommunen im Piemont, der Lombardei sowie in Südtirol und Venetien.

Von Turin bis Brescia, von Mailand bis ins Aostatal seien die Menschen in den Innenstädten auf Fahrräder umgestiegen oder zu Fuß gegangen. Das Fahrverbot dauerte zwischen acht und zehn Stunden. Ausgenommen waren besonders schadstoffarme Autos sowie Busse und Taxis. Insgesamt waren mehr als vier Millionen Menschen betroffen. Auf Autobahnen und Landstraßen fuhr der Verkehr normal weiter.

In Norditalien und besonders in der Poebene gilt die Luft seit vielen Jahren als besonders belastet. Städte wie Rom, Florenz und Neapel kämpfen seit Jahren mit Sonntags-Fahrverboten gegen die Umweltverschmutzung, allerdings ohne durchgreifenden Erfolg. (APA)

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    Von Turin bis Brescia, von Mailand bis ins Aostatal wurde in den Innenstädten auf Fahrräder umgestiegen oder zu Fuß gegangen

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