Tor und Assist für Vanek

2. März 2007, 13:50
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Steirer vergab aber auch einen Penalty, Buffalo verlor mit 5:6 bei den Ottawa Senators - Rangers verloren mit Pöck

Ottawa - Thomas Vanek hat sich am Samstag mit einem Tor und einem Assist erneut in die Scorer-Liste der National Hockey League (NHL) eingetragen. Die 5:6-Auswärtsniederlage seiner Buffalo Sabres gegen die Ottawa Senators konnte der steirische Stürmer, der im zweiten Drittel einen Penalty vergab, aber trotzdem nicht verhindern. Die Senators revanchierten sich damit für die 5:6-Niederlage nach Penalty-Schießen in Buffalo, wo am Donnerstag in einer Massenschlägerei die Fäuste geflogen waren. Vanek hält nun nach 62 Spielen bei 32 Toren und 28 Assists.

Das zweite Duell der Sabres mit Ottawa innerhalb von zwei Tagen war nach der "Fight Night" von Buffalo mit großer Spannung erwartet worden. Vaneks Headcoach Lindy Ruff war von der NHL wenige Stunden vor Spielbeginn zu einer Geldstrafe von 10.000 Dollar (7.614 Euro) verdonnert worden, weil er seine "bösen Buben" Peters, Kaleta und Mair am Donnerstag nach einem Ellbogen-Check gegen seinen Co-Kapitän Chris Drury mit den Worten "Geht raus und holt sie euch" aufs Eis geschickt und dies später auch zugegeben hatte.

Im Mitteldrittel kam es dann auch zu den erwarteten Revanche-Kämpfen. Comrie (Ottawa) und Roy (Buffalo) gerieten nach dem 2:1-Führungstreffer für die Gastgeber durch Heatley aneinander. Chris Neil, der Buffalo-Stürmer Drury am Donnerstag mit seinem Check verletzt hatte, wurde von Mair gestellt. Und schließlich lieferten einander auch "Kampf-Spezialist" Brian McGrattan, der erstmals nach zehn Partien wieder im Ottawa-Aufgebot stand, und Peters einen leidenschaftlichen "Fight".

Vanek war eher für das Sportliche verantwortlich. Der steirische Goalgetter schoss sechsmal auf das Gehäuse von Ottawa-Keeper Ray Emery, zum 4:5 in der 48. Minute konnte er ihn nach Assist von Campbell bezwingen. Den Assist verbuchte Vanek zum 2:4 (36.) durch Roy. Der K.o.-Schlag für Buffalo erfolgte knapp vier Minuten vor Schluss beim Stand von 5:5, als Jason Spezza den Siegestreffer für die Senators erzielte.

Auch für Thomas Pöck gab es am Samstag kein Erfolgserlebnis. Der Kärntner Verteidiger kam bei der 2:3-Heimniederlage der New York Rangers nach 2:0-Führung gegen die Columbus Blue Jackets zwar 14:28 Minuten zum Einsatz, stand aber bei allen drei Gegentoren auf dem Eis. Die Rangers, die zwei Treffer in Überzahl einstecken mussten, verabschiedeten sich damit wohl endgültig aus dem Playoff-Rennen. (APA)

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