Immer mehr Menschen in den USA leben in extremer Armut

8. März 2007, 08:56
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Studie: Zahl mit 16 Millionen auf höchstem Stand seit drei Jahrzehnten - Insgesamt leben 37 Millionen Menschen in Armut

Washington - Die Kluft zwischen arm und reich wird in den Vereinigten Staaten immer größer, und die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen ist auf dem höchsten Stand seit drei Jahrzehnten. Das geht aus einer am Samstag (Orstzeit) in den USA veröffentlichten Studie hervor, die auf den jüngsten verfügbaren statistischen Angaben von 2005 beruht.

Seit 2000 um 26 Prozent gestiegen

Demnach leben 16 Millionen in "tiefer oder schwerer Armut", das heißt mit einem Einkommen von weniger als 9903 Dollar (7540 Euro) im Jahr für eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern. Zwischen 2000 und 2005 stieg die Zahl der schwerarmen US-Bürger um 26 Prozent, heißt es in der Studie von McClatchy Newspapers.

Dieser Anstieg sei um 56 Prozent höher als die Zunahme der gesamten Armenbevölkerung im gleichen Zeitraum. Von den insgesamt 37 Millionen Armen seien 43 Prozent in extreme Armut abgerutscht, die höchste Rate seit 1975. (APA/Red)

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    Die Zahl der Menschen, die in den USA in extremer Armut leben steigt beständig an.

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