Stimmen: "Nie aufgegeben"

2. März 2007, 13:18
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  • Wacker - Austria

    Frantisek Straka (Wacker-Trainer): "Ich habe an meine Mannschaft geglaubt, wir haben nie aufgeben. Wir haben bei beiden Gegentreffern gepennt, das sind Tore, die so nicht fallen dürfen. Als Schiedsrichter muss ich in dieser Situation (Freistoß/Anm.) aber anzeigen, ob der Ball gesperrt ist oder nicht. Aganun hat danach Schwung gebracht. Letztendlich habe ich gewusst, wenn wir beim Stand von 0:2 noch ein Tor machen, dann ist alles möglich. Das zeigt die Moral meiner Mannschaft, dass wir nicht aufgegeben haben. Mit dem Punkt kann man auf jeden Fall leben."

    Matthias Hattenberger (Wacker-Doppeltorschütze): "Wir haben gewusst, wenn wir eine Tor machen sind wir wieder im Spiel. Zwei Tore von mir - das war dann aber ein wenig glücklich. Ein Punkt zum Auftakt ist wichtig, wir hatten Glück, dass es noch eine Untenscheiden geworden ist. Wir können mit einem Punkt leben, für die Moral der Truppe war es wichtig, dass wir doch noch Unentschieden gespielt haben."

    Georg Zellhofer (Austria-Trainer): "Wir haben zweimal zu einem günstigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Natürlich gibt es für mich die Erklärung, dass Tirol aggressiver wurde, im Endeffekt waren es aber zwei billige Tore, die einen Toten zum leben erweckt haben. Von der Tabellensituation her sind das wichtige Punkte, die uns fehlen. Bei Standardsituationen gibt es Zuteilungen, wenn man dann den einen Schritt nicht macht, kassierte man eben das Tor. Wenn man den Anspruch stellt, vorne mitzumischen, dann muss man hier konzentrierter sein."

    Andreas Lasnik (Austria-Torschütze zum 2:0): "In den letzten 20 Minuten haben wir unnötige Gegentore kassiert, das ist bitter für uns. Wir bekommen immer in den letzten 25 Minuten dumme Gegentore. Wenn man 2:0 führt, dann sind es zwei verlorene Punkte, aber wir müssen im Frühjahr jeden Punkt nehmen, den wir kriegen können."

  • Salzburg - GAK

    Giovanni Trapattoni (Salzburg-Trainer): "Das erste Spiel ist immer sehr schwierig. Man hat gesehen, dass die Kondition und die Physis der Mannschaft sehr stark sind, sonst hätten wir diese Partie nicht mehr gewonnen. Es war eine unserer besten ersten Hälften überhaupt. Das 0:1 war vielleicht Abseits. Wir hatten mit der GAK-Taktik, den vielen hohen Bällen, doch Probleme. Der GAK hat uns Schwierigkeiten bereitet, wir haben viel Energie verbraucht."

    Lars Söndergaard (GAK-Trainer): "Das Ergebnis ärgert mich. Wir haben nämlich sehr gut und kompakt gespielt. Zwei Tore in zwei Minuten zu bekommen, ist natürlich sehr ärgerlich und blöd. Wenn wir nach der Pause eine Viertelstunde lang das 1:0 gehalten hätten, wären wir als Sieger vom Platz gegangen. Wir waren nicht clever genug, nicht gut genug, hätten unsere Chancen nützen müssen."

    Alexander Zickler (Salzburg-Torschütze zum 2:1): "Ich hätte schon in der ersten Hälfte treffen müssen. Der frühe Rückstand war tödlich für unser Spiel. Der GAK hat sich dann hinten reingestellt. Wir haben aber an uns geglaubt. Ob wir mit einem oder zwei Stürmern spielen, ist mir egal. Hauptsache, wir gewinnen."

  • Rapid - Altach

    Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie unbedingt gewinnen will. Natürlich gab es es noch Sand im Getriebe. Wir haben von Haus aus gewusst, dass es nicht einfach werden, dass Altach dagegen halten wird. Aber schließlich haben wir verdient gewonnen."

    Michael Streiter (Altach-Trainer): "Wir hätten es in der Hand gehabt, mehr zu erreichen, hatten vor dem 0:1 eine Riesenchance auf die Führung und auch nach dem tollen 1:1 eine erfolgversprechende Aktion. Im Gegenstoß fiel das 1:2 und dann hatten wir nichts mehr entgegenzusetzen und der Rapid-Sieg war dann auch verdient. Über den Schiedsrichter habe ich mich aufgeregt, weil er jede Kleinigkeit gegen uns gepfiffen hat, Schuld an unserer Niederlage war er allerdings nicht."

    Hannes Eder, der nach einer Art "Kung-Fu-Attake" an Leonardo (dieser konnte allerdings weiterspielen) mit "Gelb" glimpflich davonkam: "Ich wollte den Ball treffen, habe mich gleich bei ihm entschuldigt. Nun habe ich die fünfte Gelbe bekommen und bin leider für das Derby gesperrt."

  • Sturm - Ried

    Franco Foda (Sturm-Trainer): "Ich bin mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben Chancen herausgespielt, einzig das Ergebnis passt nicht. Bis zum Schluss haben wir alles versucht, aber es wollte nicht sein. Ich habe eine kompakte Mannschaftsleistung gesehen, einzig zwei Spieler sind abgefallen - mit denen werde ich mich morgen unterhalten."

    Mario Haas (Sturm-Torschütze zum 1:1): "Die Leistung der Mannschaft war gut. Ich persönlich halte mich für verbesserungswürdig, habe das zweite Tor nicht gemacht. Wenn Hicke mich braucht, bin ich da."

    Helmut Kraft (Ried-Trainer): "Wir sind in der ersten Spielhälfte immer hinterhergelaufen, haben heute mit viel Glück und einem herausragenden Tormann einen Punkt gewonnen. Zur Pause hätte es aus unserer Sicht auch 0:3 stehen können. Wir haben bis zum Ende um diesen einen Punkt gekämpft, die taktischen Umstellungen zur Pause haben sich in der zweiten Spielhälfte bezahlt gemacht."

  • Pasching - Mattersburg

    Dietmar Constantini (Pasching-Trainer): "Wir haben nicht gut ausgesehen, da wir uns dem Spiel von Mattersburg angepasst haben. Natürlich hat uns der Ausschluss geholfen, aber das ist halt so im Fußball."

    Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Der Ausschluss war spielentscheidend. Das muss mir Herr Stuchlik noch erklären. Wenn dieser Ausschluss regelkonform ist dann müssen wir uns mit den Regeln etwas überlegen. Es ist bekannt, dass Stuchliks Regelauslegung hart ist, aber dass kann ich nicht verstehen."

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