IG Metall Küste zufrieden mit angekündigter Lastenverteilung

1. März 2007, 14:28
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Bedeutung der deutschen Beteiligung am EADS-Konzern betont

Hamburg - Die IG Metall Küste hat die von Frankreichs Präsident Jacques Chirac und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel favorisierte Lastenverteilung bei der geplanten Airbus-Sanierung begrüßt. Eine gleiche Verteilung der Belastungen und der Zukunftschancen auf die Standorte in Deutschland und Frankreich sei auch die Linie der Gewerkschaft, sagte Sprecher Daniel Friedrich am Samstag dem Sender Deutschlandradio Kultur.

Der Gewerkschafter betonte die Bedeutung der deutschen Beteiligung am EADS-Konzern über ein Konsortium: "Solange sich der französische Staat in der Shareholderstruktur von EADS bewegt, ist es auch gut, dass der deutsche das macht."

"Kein Gesamtkonzept"

Friedrich kritisierte "voreilige Äußerungen über angeblich geplante Maßnahmen bei Airbus" und forderte, nicht mehr vereinzelte Neuigkeiten an die Öffentlichkeit zu geben: "Wer die nennt, der sollte auch die Fragen, die dahinter kommen, mitbeantworten. Das kann leider keiner, weil es kein Gesamtkonzept gibt." Seine Gewerkschaft erwarte aber, dass nun in den kommenden Tagen ein Konzept vorgelegt werde. Die Ursache für die Airbus-Krise von Airbus sieht der Gewerkschafter in Management-Fehlern.

Merkel und Chirac hatten sich am Freitag bei einem Treffen in Meseberg bei Berlin für eine faire Lastenverteilung bei der Sanierung des Flugzeugbauers Airbus ausgesprochen. Konkrete Aussagen über den Stellenabbau und die betroffenen Standorte wurden nicht gemacht. Dies sei allein Sache des Airbus-Mutterkonzerns EADS, betonten Merkel und Chirac. Deutschland und Frankreich sind maßgeblich am europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS beteiligt - weitere Airbus-Nationen sind Spanien und Großbritannien. (APA/dpa)

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