"Konsens und Konflikt"

4. März 2007, 17:58
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Burgenländisches Landesmuseum gedenkt der "Schüsse von Schattendorf" - Ausstellung über die Geschichte der Ersten Republik

Eisenstadt - Mit der Sonderausstellung "Konsens und Konflikt" zu den Ereignissen von Schattendorf vor 80 Jahren beginnt am 27. Februar die Saison im Burgenländischen Landesmuseum. Neben der Ausstellung und einem Begleitband werden die Ereignisse von 1927 und das historische Umfeld der Ersten Republik auch im Rahmen eines Schulprojekts aufgearbeitet, teilte Kulturlandesrat Helmut Bieler (SPÖ) mit.

Lehrer sind eingeladen, eine Unterrichtsstunde im Ausstellungsraum im Landesmuseum zu verbringen. Die Vermittlung des Themas wird dabei durch einen 15-minütigen Film unterstützt. "Mit diesem Schulprojekt verfolgen wir konsequent das Ziel, Schüler an die Zeitgeschichte unseres Landes heranzuführen", so Bieler.

Die Ausstellung zeichnet in drei Hauptbereichen die Geschichte der Ersten Republik von 1922 bis 1927 im Burgenland, die Chronologie der Ereignisse in Schattendorf sowie den Beginn der Militarisierung der burgenländischen Gesellschaft nach. Unter anderem werden bisher unveröffentlichte Fotos und wieder entdeckte Dokumente zu sehen sein. Für eigenständige Recherchen steht den Besuchern eine Datenbank mit Zeitungen aus der Zeit zur Verfügung.

Die Ausstellung "Konsens und Konflikt - Schattendorf 1927" wird am kommenden Dienstag um 19.00 Uhr eröffnet. Im Anschluss steht die Premiere des Films "...und die ganze Welt wird blind sein" des burgenländischen Künstlers Willi Spuller auf dem Programm.

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Burgenländisches Landesmuseum, Sonderausstellung "Konsens und Konflikt" 28. Feber bis 20. Mai, Eröffnung am 27. Feber um 19.00 Uhr (APA)

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