Glanz, Dreck – und zurück

25. Februar 2007, 22:17
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"Immer im Flex wäre doch nur langweilig", meinte Austen, der wieder an der Bar sang

Romantisch ging es zu beim Wiener Szene-Italiener Luigi Barbaro. Da störte es auch keinen, dass der Valentinstag längst vorbei war, an dem das Candlelight-Dinner unter dem Motto "Love is in the Air" ursprünglich geplant war. Der charmante Sänger Louie Austen, ohne den der Abend wohl nicht einmal halb so romantisch gewesen wäre, verbrachte den Tag der Liebenden nämlich lieber in Russland.

Zurück in Österreich und Frank Sinatra-Songs singend musste er dann gleich erklären, warum er das nun eigentlich macht. Schließlich ist Austen nach jahrzehntelangem Singen in Hotelbars der Durchbruch ganz woanders gelungen: In der Wiener Clubszene. "Immer im Flex wäre doch nur langweilig", meinte Austen zum Standard. "Ich bewege mich gerne zwischen Extremen, zwischen Glanz und Dreck". Außerdem war er sich sicher, mit romantischen Songs die anwesenden Frauenherzen erwärmen zu können. Zum Beispiel jenes von Wetter-Fee Christa Kummer. (sko, DER STANDARD print, 24./25.2.2007)

  • Singt wieder an der Bar: Louie Austen
    foto: rottenberg

    Singt wieder an der Bar: Louie Austen

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