"tecnet equity" setzt auf Technologieförderungen

19. März 2007, 15:18
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Der landeseigene Fonds "tecnet equity" setzt in Niederösterreich auf Förderungen für Unternehmer im Technologiebereich

Wien - Der landeseigene Fonds "tecnet equity" setzt in Niederösterreich auf Förderungen für Unternehmer im Technologiebereich. Mit einem Volumen von über 18 Mio. Euro soll so das Potenzial an innovativen Projekten gehoben werden, erklärte Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann (V) bei einer Pressekonferenz am Freitag in Wien. Fachleute aus wichtigen Branchen haben nun den neuen Aufsichtsrat der "tecnet equity" verstärkt.

Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Norbert Zimmermann, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV NÖ). Der Gruppe gehört außerdem unter anderem Franz Geiger, Mitglied im Vorstand von Siemens an. Diese Experten werden künftig das Team um Doris Agneter, Vorstand der "tecnet equity", bei der Finanzierung von Jungunternehmen unterstützen.

Standortfaktor Technologie

"Bedeutende Standortfaktoren der Zukunft heißen Technologie und Innovation", meinte Gabmann. Seit dem Start der Initiative vor rund einem Jahr wurden etwas mehr als 70 Projekte unter die Lupe genommen, so Agneter. Demnächst sollen jene Ideen vorgestellt werden, die Förderungen lukrieren.

Der Fonds "tecnet equity" fällt unter die Verwaltung der landeseigenen Technologiemanagementgesellschaft "tecnet capital". Das Unternehmen habe es sich auch zur Aufgabe gemacht, Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen bei der Sicherung und Vermarktung ihrer Forschungsergebnisse zur Seite zu stehen. Mit professioneller Patent- und Technologieverwertung sollen die Innovationen nicht nur geschützt, sondern auch entsprechend weiterentwickelt und vermarktet werden. (APA)

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