Banken-Ausschuss: Für Graf "rastet Chefintervenieur Westenthaler aus"

20. März 2007, 11:31
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Ausschuss überlegt Befassung der Staatsanwaltschaft

Wien - Die Auseinandersetzung zwischen FPÖ und BZÖ rund um den Banken-Untersuchungsausschuss geht weiter. Der Vorsitzende des Ausschusses Martin Graf attackierte Bündnis-Chef Peter Westenthaler am Donnerstag per Presseaussendung scharf. "Westenthaler geriert sich zum Feind Nummer Eins des Parlamentarismus, wenn er die Untersuchungsausschüsse als Faschingssitzung und Faschingsgilde bezeichnet."

Causa Westenthaler an die Staatsanwaltschaft

Graf erklärte, dass man sich im U-Ausschuss bereits darauf verständigt habe, die Widersprüchlichkeiten Westenthalers am Montag in der Fraktionsführersitzung zu behandeln. Der Ausschuss würde sich vorbehalten, die Causa Westenthaler an die Staatsanwaltschaft abzutreten. "Wie sich die versammelte Presse gestern bei seinem Auftritt als Zeuge im Banken-Untersuchungsausschuss überzeugen konnte, gab der bei der Wahl 2006 gescheiterte Politiker einen weiteren Beweis seiner Rüpelhaftigkeit ab", begründete Graf seine Entscheidung.

Die Methode des "Chefintervenieurs" wäre die des "Haltet den Dieb", beschrieb Graf Westenthalers weiters Verhalten und Auftreten. "Westenthaler schlägt infolge eigener Unzulänglichkeiten nur mehr wild um sich. Sein politischer Wortschatz besteht aus Anpöbeln, Klagen und Anzeigen. So langsam werde Westenthaler augenscheinlich ein "Klotz am Bein" für das BZÖ. Es bleibe abzuwarten, wie lange sich Haider einen Westenthaler noch halten werde. "Seine Tage scheinen bereits gezählt zu sein", meinte Graf. (APA)

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