Oftmals Vergewaltigungen an alkoholisierten jungen Frauen

22. Februar 2007, 14:17
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Salzburger Aktion "So nicht mit mir" wendet sich an beide Geschlechter und appelliert an ein "fair play"

Salzburg - Viele Sexualdelikte werden an alkoholisierten Mädchen und jungen Frauen begangen, erzählte Andrea Laher, Psychologin des Frauennotrufs Salzburg, bei einer Pressekonferenz aus ihrer alltäglichen Arbeit. Übermäßiger Alkoholkonsum als Begleitfaktor bei Sexualdelikten – sowohl bei Tätern als auch bei Opfern – spiele eine große Rolle.

Um diesen Umstand im eigenen Bundesland zu ändern, haben der Frauennotruf Salzburg und make it, das Büro für Mädchenförderung des Landes Salzburg, die Präventions- bzw. Postkartenaktion "So nicht mit mir" ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, Mädchen hinsichtlich der Gefahren, die Rauschmittel in Bezug auf die Verfügungsgewalt über den eigenen Körper mit sich bringen, aufzuklären und zu sensibilisieren.

"fair play"

Aber auch Burschen und Männer sollen mit der Botschaft erreicht werden, dass es nicht ein Zeichen von Coolness und Männlichkeit ist, betrunkene junge Frauen zu sexuellen Handlungen zu nötigen. Die Aktion solle zugleich ein Appell des "fair plays" zwischen den Geschlechtern sein.

Die Postkarten liegen in den entsprechenden Lokalen, Jugendeinrichtungen und Beratungsstellen auf. In weiterer Folge sind Workshops geplant, an Schulen und Jugendeinrichtungen wie auch für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. (red)

  • Postkartenaktion "So nicht mit mir"
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