Sushi-Test: Unappetitliche Ergebnisse

15. März 2007, 15:20
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"Konsument" testete gemischte Sushi-Sets zum Mitnehmen - Aus Geschäften: kein einziges Set einwandfrei

Wien - Die japanische Spezialität Sushi ist eine heikle Sache. Roher Fisch verträgt weder Unterbrechungen der Kühlkette noch nachlässige Hygiene bei der Verarbeitung. Ein Test des Verbrauchermagazins "Konsument" hat unappetitliche Ergebnisse zu Tage gefördert: Von zehn in Wien und Niederösterreich gekauften Proben waren fünf verkeimt. Zwei der beanstandeten Sushis waren überhaupt schon verdorben.

Geschäfte: Kein einziges Set einwandfrei

Untersucht wurden gemischte Sushi-Sets zum Mitnehmen aus Wiener und niederösterreichischen Restaurants sowie drei Supermärkten. Von den aus Geschäften stammenden Erzeugnissen "war kein einziges einwandfrei", kritisierten die Konsumentenschützer.

Lokale: Hygieneprobleme

Die fünf als "sehr gut" beurteilten Produkte stammten allesamt aus Lokalen. Dort gibt es mitunter aber Hygieneprobleme: In zwei Restaurants wurden den Testern keimbelastete bzw. bereits verdorbene Sushi verkauft.

Das rundum beste Set im Test stammte vom Restaurant TokoRi am Wiener Naschmarkt, bestand zu knapp einem Drittel aus Fisch und gehörte mit einem Preis von 2,09 Euro pro 100 Gramm Sushi auch noch zu den preiswertesten. Ein Produkt aus einem anderen Restaurant brachte es auf vergleichsweise mickrige 18 Prozent Fischanteil, kostete dafür aber 2,60 Euro pro Gramm - und war auch noch verdorben.(APA)

Webtipp: Konsument
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    Die fünf als "sehr gut" beurteilten Produkte stammten allesamt aus Lokalen. Dort gibt es jedoch mitunter Hygieneprobleme.

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