Nach Anschlag auf "Friedenszug": 23 Opfer beerdigt

16. März 2007, 15:03
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Sieben Festnahmen - Mutmaßlicher Drahtzieher weiter flüchtig

Neu Delhi - Fünf Tage nach dem Anschlag auf den "Friedenszug" von Indien nach Pakistan sind am Samstag 23 nicht identifizierte Opfer in Nordindien unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt worden. Redner betonten, die Menschen hätten ihr Leben für den Frieden zwischen Indien und Pakistan geopfert. Bei dem Brandbomben-Anschlag auf den Samjhauta-Express waren in der Nacht auf Montag in Nordindien 68 Menschen getötet worden, die meisten davon Pakistaner. Mittlerweile wurden sieben Tatverdächtige festgenommen. Der mutmaßliche Drahtzieher, ein Bahnbeschäftiger, ist flüchtig.

Nach Ansicht der Regierungen in Neu Delhi und Islamabad galt der Anschlag, zu dem sich niemand bekannte, dem Friedensprozess zwischen den benachbarten Atommächten. Die Identifikation der Opfer war schwierig, weil viele bei dem Anschlag bis zur Unkenntlichkeit verbrannten. (APA/dpa)

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