Kärnten zahlt Kassenbeiträge in Raten

8. März 2007, 14:10
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Zahlungsvereinbarungen laut GKK-Direktor nichts außergewöhnliches - "Keine Konkursantragstellung notwendig"

Klagenfurt - Der österreichische Fußball-Erstligist FC Kärnten hat wegen seiner finanziellen Probleme mit der Kärntner Gebietskrankenkasse (GKK) eine Ratenzahlung vereinbart. Solche Zahlungsvereinbarungen seien nichts Außergewöhnliches, erklärte GKK-Direktor Alfred Wurzer gegenüber der APA - Austria Presse Agentur. Entscheidend sei, dass die vereinbarten Fristen eingehalten würden, ansonsten sei der gesamte ausständige Betrag auf einmal fällig. Bisher habe sich der FCK an die Vereinbarung gehalten.

"Ich gehe davon aus, dass sich der Verein auch weiterhin bemühen wird, die Fristen einzuhalten", sagte Wurzer am Mittwoch. Natürlich sei man "besorgt", immerhin handle es sich bei den ausständigen Beträgen um Treuhandgelder. Solange der Klub sich aber an die Abmachungen halte, sei "keine Konkursantragstellung notwendig", erklärte der GKK-Direktor.

"Wir haben überhaupt keine Absicht den FCK in Schwierigkeiten zu bringen", meinte Wurzer. Die GKK sei vielmehr bemüht, Betrieben in Notlagen zu helfen. Insgesamt habe man derzeit mit rund 3.000 Betrieben Zahlungsvereinbarungen, ähnlich der des Fußball-Erstligisten, geschlossen.(APA)

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