AllofMP3: Es wird eng

9. Juli 2007, 11:25
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Zahlungsmöglichkeiten werden immer geringer - Aus dem Kauf durch Investor ist offenbar nichts geworden

Für den unter stetigem Beschuss durch die Musikindustrie stehenden Online-Shop AllofMP3.com wird es langsam eng: Die Möglichkeiten zur Auffüllung ihres Kredits auf der Seite werden für interessierte KundInnen immer weniger.

Auswege

Nachdem Visa und Mastercard bereits vor einigen Monaten lautstark verkündet hatten, dass man keinerlei Zahlungen für das Angebot mehr akzeptieren werde, versuchten die BetreiberInnen der Seite Auswege aus der Situation zu finden. Doch auch diese kommen nun zunehmend abhanden: Diners Club hat die Unterstützung nun ebenso abgedreht wie es nicht länger möglich ist über eine "virtuelle" Kreditkarte zu zahlen.

Alltunes

Als weiteren Trick hat man sich das recht augenscheinlich verwandte Angebot Alltunes.com einfallen lassen. Doch hier funktionieren derzeit nur die wenig gebräuchlichen Kreditkarten von JCB.

Investor futsch

Gleichzeitig scheint sich auch einer der kolportierten Auswege aus der jetzigen Situation nicht zu bewahrheiten: Aus einem angeblichen Investor, der AllofMP3 kaufen will, ist offenbar nichts geworden.

Legalitätsfragen

Der Streit zwischen AllofMP3 und der Musikindustrie wird seit längerer Zeit mit harten Bandagen geführt. Während die Musik-Labels behaupten, dass AllofMP3 illegal sei und die MusikerInnen der ihnen zustehnden Tantiemen beraube, verweisen die BetreiberInnen des Shops darauf, dass man nach russisschem Recht vollkommen legal sei und auch regelmäßig Geld an die lokale Verwertungsgesellschaft überwiesen werde. (red)

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    Alltunes
    Auch hier bieten sich nicht mehr viele Zahlungsmöglichkeiten

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