Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

The Carinthian Way of Life: Jörg Haider sorgt beim Villacher Faschingsumzug für grenzüberschreitenden Humor.
Leider hat aber irgendein außerösterreichischer Spion herausgefunden, dass ich aus Kärnten stamme, aus dem Wörthersee gestiegen bin und seither dort am Strand lebe. Gerüchte kann man bekanntlich nur bestätigen. Also gebe ich zu, dass die endlose Wüste, die ich durchstreife, Klagenfurt heißt. Jetzt bin ich natürlich disqualifiziert: Pech!
Zu meiner Verteidigung möchte ich anführen, dass es bei entsprechender Lebensführung auch möglich ist, in einer kleinen Stadt wenige Menschen zu kennen: ein Monolith am Lendkanal. Jedenfalls: Wo immer in der Welt ich drei Sätze spreche, und sei es über den Sartre'schen Existentialismus, den Nihilismus des Gorgias, den Begriff der Saudade bei Pessoa oder das tragische Lebensgefühl des Miguel de Unamuno, heißt es sofort: "Mei lieb! Ein Kärntner!"
Nicht, dass man mich falsch versteht: Das hat schon auch Vorteile. Nach der topografischen Zuordnung kommen bei sterbenslangweiligen, steifen Vernissagen, Midissagen, Finissagen immer wieder schöne Frauen aus anderen Bundesländern auf mich zu und flüstern mir ins Ohr: "Stimmt es, was man von euch behauptet?" Ich flüstere dann zurück: "Ja, es stimmt!" Trotzdem fühle ich mich ein wenig diskriminiert. Mein ganzes Leben widme ich geistigen Tätigkeiten - und alles umsonst. Den Kärntnern geht es wie den Blondinen: Nur dass sie nicht blond und zur Hälfte männlich sind ...
Zur generellen Besserstellung von Land und Leuten bin ich - obgleich Fremder im eigenen Land - natürlich für den Geniestreich, einen "Freistaat Kärnten" zu gründen. Die Vorteile liegen ja auf der Hand: Endlich, endlich hat der FC Kärnten eine seriöse Chance, Kärntner Staatsmeister zu werden (wenn man im Finale gegen St. Andrä einen guten Tag erwischt).
Die Eishockeymeisterschaft wird in Form von 60 Derbys ausgetragen und die Autobahn zwischen Klagenfurt und Villach zu diesem Zweck auf 8 Fahrstreifen verbreitert (selbstverständlich Tempo 160!). Und endlich kann man am Packsattel, bei Friesach, Rennweg und Oberdrauburg seinen schicken neuen Reisepass ("Republik Kärnten" - gültig für alle Länder der Welt) zücken. Endlich sind wir dann auch wieder ein Rechtsstaat. (ganz automatisch).
Besuchen Fremde unser Land, werden sie künftig an der Grenze die Broschüre The Carinthian Way of Life studieren müssen, eine Art Verhaltenskodex. Hier ein paar Auszüge:
1. Korrekte Anrede des Staatschefs: "Griasdi!" Sinnvoller Zusatz: "Jörgi". Weniger freundlich: "Dr. Haider". Ganz schlimm: "Haider".
2. Was immer Sie politisch wollen: Schicken Sie doch vorher ein paar rote Rosen an Frau Haider.
3. Was immer Sie politisch wollen: Schicken Sie außerdem einen Strauß Rosen an: Fr. Dr. Haider jun., z.H. Kärntenwerbung.
4. Sie interessieren sich für zweisprachige Ortstafeln? Unternehmen Sie einen Tagesausflug nach Istrien!
5. Richtiges Verhalten bei Faschingssitzungen: Vorher ansaufen! Nicht erst während der Vorstellung. Dann geht's. 6. Aschermittwoch. Fortsetzung des Faschingsdienstags. (Leileiismus).
Wollen Sie hier politische Karriere machen, beachten Sie folgendes Anforderungsprofil: Alter zwischen 25 und 30 Jahren (bitte nicht älter), männliches Geschlecht. Nacktoberkörperabbildung beim Shooting für den Jungpolitikerkalender. Vollmundige Anschüttung des Verfassungsgerichtshofspräsidenten (nicht schwer: Verwenden Sie einfach die diesbezüglichen Phrasen Ihres Vorgängers). Anschüttung der politischen Konkurrenz. Anschüttung Andersdenkender. Anschüttung religiöser Führer. Abgeschlossenes akademisches Studium kein Ausschlussgrund, aber eher nachteilig. Keine intimen Beziehungen, keine Fortpflanzung mit weiblichem Parteiführungspersonal. Keine Egotrips. Lobbying. Mobbing.
Geboten wird: leichte, interessante Tätigkeit. Angenehmes Arbeitsklima in netter Atmosphäre. Schöne Reisen, vor allem in den Orient. Intensive mediale Präsenz; Studium bedingter Reflexe im Journalismus. Wanderungen mit den Kollegen. Orange Straßenarbeiterjacke als Geburtstagsgeschenk. Gut dotierter Versorgungsposten in irgendeinem Aufsichtsrat im Anschluss an die Degradierung. Theoretisch auch Finanzminister bei einer anderen Partei. Oder sonst halt bei Stronach. Unmittelbare Nähe des Parteichefs, heißer Atem.
Aber nicht nur für den einfachen Kärntner von der Straße, auch für einen wie mich bedeutete die staatliche Souveränität einen Quantensprung der Lebensqualität: Mit einem Schlag publiziere ich regelmäßig in ausländischen Medien! Bücher in ausländischen Verlagen! Ich bin ein Dissident, gewissermaßen. Staatsbesuche in Wien, Graz und Lienz! Lesereisen in die westliche Welt! Mein Gott, wenn meine Gastgeberinnen und Gastgeber da draußen in Salzburg und Oberösterreich durchaus darauf bestehen, dehne ich gerne den einen oder anderen Vokal - aber nicht ohne Gegenleistung!
Schon lange stört mich, dass der österreichische Staatspreis für Europäische Literatur immer nur an Ausländer vergeben wird - jetzt bin ich plötzlich wieder im Rennen! Bis es soweit ist, finden Sie, liebe Restösterreicher, mich, wo sie mich immer finden: Mächtigenfremd und menschenscheu in Wüsten, in Niemandsbuchten zwischen Felsenwänden. Möglichst laut tosend. (DER STANDARD, Printausgabe, 21.2.2007)
Grazer Grünen-Chefin: Regierungsbeteiligung birgt mehr Chancen als Risiken
Meissner-Blau warnt vor Regierungsbeteiligung in Salzburg
Warum der Streit um Sinn oder Unsinn der Sparpolitik irrelevant ist, solange man die Differenz zwischen Auslands- und Inlandsverschuldung ausblendet
Soll man wirklich "Nietenhosen" statt Jeans sagen? Anmerkungen zur Anglizismenangst
Zur Erinnerung an die Rolle des PEN-Clubs im NS-Regime - und daran, dass dieses dunkle Kapitel in den eigenen Reihen immer noch nicht aufgearbeitet ist
Die Länder Afrikas benötigen Hilfe. Die Grundlagen, auf denen über die passende Unterstützung entschieden wird, sind womöglich fragwürdig. Ein Plädoyer für nachhaltig wirkende Programme
Salzburg vor der Wahl: Wie geht's uns nach vier Jahren rot-schwarzer Regierungspolitik? Checkliste für Stimmbürger, die auch andere Sorgen haben als die Umtriebigkeit ihres ehemaligen Finanzlandesreferenten
Selbsterforschung eines angeblichen Rassismus-Sympathisanten
Eine Erwiderung auf die Vorbehalte des Bundespräsidenten gegen einen Ausbau der direkten Demokratie
Reizwort "Rassismus": Der Fall Ceipek als Prüfstein für den Zustand der heimischen Diskussionskultur
Großkonzerne wie Coca-Cola und Crédit Suisse starten eigene Internetmagazine, die mit journalistischen Inhalten aufwarten - Doch mit den aufwändig gestalteten Informationsdiensten sind auch kommerzielle Interessen verbunden
Die von Armin Wolf losgetretene Debatte um ein per Los ermitteltes Bürgergremium als treibende Reformkraft für den ORF aus Sicht eines ehemaligen Mitglieds der SOS-ORF-"Rentnergang" (©Peter Huemer)*
Warum die Naturschutzkampagnen gegen die Chemie auf dem Acker die Bienen nicht retten werden: Ein Imker sieht Ursachen primär in Versäumnissen der eigenen Zunft
Die offizielle Erinnerungskultur wird immer mehr von Standortfragen für Gedenksteine dominiert. Plädoyer für einen Paradigmenwechsel anlässlich der Errichtung eines temporären Mahnmals für die homosexuellen Opfer des NS-Regimes am 14. Mai in Wien
Die angekündigten Neuerungen im Staatsbürgerschaftstest erweisen sich als schlichte Korrektur alter Fehler - eine Erweiterung des Prüfungsstoffes ohne großartige Neuausrichtung
Wäre es nicht besser, stolzer auf die Mehrsprachgkeit als drei Autos und zwei Eigentumswohnungen zu sein?
Kleiner Einwurf zur Umtriebigkeit der Fremdwort-Jäger
Die jüngste Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings macht deutlich, wie absurd viele Straßennamen in Österreich sind. Der kommende Bericht der Stadt Wien zum Thema sollte Anlass für eine völlige Neukonzeption der traditionellen Praxis sein.
Kommt das Leopold-Museum seinen moralischen Verpflichtungen gegenüber den Erben tatsächlich nach?
Das grüne Streben nach einer Frauenquote bei Straßennamen am Beispiel Berlin: Aus einem wütenden Kommentar des Historikers Götz Aly in der "Berliner Zeitung"
Was darf man, was geht gerade noch und wo fängt Pfui an? Vom "Neger" bis zum "Po-Grapschen", vom "bedenklichen" Kinderbuch bis zum "bösen" Kochrezept: Wie sinnvoll ist es, alles zu verbieten, was sich eigentlich von selbst verbietet?
Nach dem "Paukenschlag" dreier Staaten zur Preisgabe von Geheimdaten aus Steueroasen just am Vortag des G-7-Treffens: Das Online-Portal Carta erzählt die Geschichte etwas anders - vor allem mit Blick auf die Frage, warum nicht schon 2010 getrommelt wurde
Zu Thomas Petersens "statistischen Taschenspielertricks": Die Frauenquote ist verfassungskonform und nicht männerfeindlich
Partizipative Reformansätze rund ums Demokratiepaket wie jener von Armin Wolf werden zur behaupteten Abkehr vom Parlamentarismus. Eine Replik.
Hoffentlich macht Haider wenigstens dieses Versprechen wahr.
Ein richtiger Freistaat kann natürlich nur ein unabhängiger und souveräner Staat – selbstredend außerhalb der EU – sein, wo man die Freiheit praktiziert, die Er meint. Bestenfalls eine Union mit Libyen ist denkbar: die Haider-Gaddafische Freundschaftsunion. (In Libyen besteht auch berechtigte Hoffnung, dass Haiders psychohygienischen Vergiftungsversuche gerichtlich anerkannt werden und er sich bald der Gesellschaft Saddam Husseins erfreuen kann.)
(Die sprachlichen Probleme Haiders sind offensichtlich nicht nur aufs Slowenische beschränkt, wie die Kärnten-Tafel belegt. KAPINFIA soll wohl die griechische Bezeichnung sein, liest sich aber KARINFIA.)
naqa, so nit. A Freistaat Kärntn war was guats und in irgnd an Gründungsdokument sollt drinstehn: "Mir ham an Freistaat, weil mir und unsare Fierer , also
san frei, frei aber hauptsechli von jedn politischn Vastond, mir haaßn ab sofurt "FreiVonPolitischnVastondStot" und do kennts ia olle nix dagegen mochn, wal des anfoch da Wirklichkeit entspricht."
irgendwo ganz unten lesen kann.
auszug aus dem inneren monolog eines haider-fans:
"früher, damals, da war alles besser und so klar.
mir san mir und vorne schreit einer, was richtig ist
und welchane mir vertreiben, erschlagen oder vergasen
sollen. aber heutzutog kennt sich kana aus. lauter so neumodisches zeigs rundumadum und deitsch redt a
kana mea. bin i froh, dass zumindest mia en jörgl haum.
der schaut, dass unser kulturgut net vakummt."
Hinter dem "Freistaat Kärnten" und "Chefinnenland" steht doch die gleiche Gründungs-Intellektualität.
Nur die Topographie ist unterschiedlich. Hier brauner
Karst dort grüne Urwaldhölle.
Aber die Frage bleibt, warum gründen geistige Emigranten immer in der Heimat neue Gebiete.
In Kanada ist beispielsweise ist noch so viel freies Land.
"Kärnten frei und ungeteilt" das war von 1918 bis 1920 die Parole der Kärntner Abwehrkämpfer, die durch ihren heldenhaften Mut die Einheit des Landes ohne nennenswerte Unterstützung aus Wien gerettet haben.
Vielleicht wäre dies der historische Anknüpfungspunkt, der eine Bezeichnung "Freistaat Kärnten" rechtfertigen würde. Auch die Tatsache, dass Kärnten bereits seit 976 ein eigenständiges Herzogtum war - und somit viel älter ist, als Österreich - spräche dafür.
Interessanter Aspekt (Gibt es Quellen?)
Awaren brachten ua. Gepiden, Bulgaren, Slawen und auch Germanen unter ihre Herrschaft, die sozusagen die Infanterie an den Grenzen ihres Reiches bildete. Selbst stellten sie als kleine Oberschicht die Kavallerie (Erfinder des Steigbügels) Stämme: HUN (Turkvolk) und UAR (mit Mongolen vermischt), sprachen nicht nur türkisch, verwendeten auch türkische Titel (Ban-Boyar) Mit ihrer Grenzinfanterie mussten sie sich verständigen. Dass dies auf slawisch geschah ist mir neu. Vobre (slowenisch) abgeleitet von ober=Aware-spricht vielleicht dafür. Daß sich eine herrschende Oberschicht bemühte, die Sprache ihrer Untergebenen zu erlernen? Es waren zu viele, wenn sie auch in gemeinsamen Gebieten siedelten.
das verhältnis von "oberschicht" und "untergebenen" gilt aber für karantanien keineswegs. die awaren mögen eine rolle bei der besiedelung des drautales bis osttirol durch die slawen gespielt haben, danach kam es allerdings zu einer selbsständigen entwicklung der ältesten staatlichkeit im österreichischen raum unter federführung der als slawisch angesehen karantanen. unter erfolgreicher integration von verbliebenen romanen stellte dies "die älteste fma stammesbildung dar, die den ältesten heute lebendigen Volksnamen hervorbrachte." Sie waren" nachweisbar auch die einzigen, die ihre identität gegen die awaren errangen und bewahrten." (H. Wolfram) immerhin fast 250 jahre, bis mitte des 9. jhs bayrisches recht zu gelten begann.
Der Begriff Oberschicht - Untergebene ist vielleicht unglücklich gewählt. Deutlicher wäre Sieger zu besiegten, unterdrückten Völkern. Die Awaren verwendeten die gleiche Taktik wie die Hunnen und fügten die besiegten Stämme in ihrer eigenen Armee ein. Auch das Reich Samos war nicht mehr als ein kurzes Aufbäumen gegen die awarische Herrschaft. Die sich des keltischen Namens bedienenden Karantaner riefen ja auch die Baiern gegen die Awaren zu Hilfe. PS: die Urbevölkerung bestand aus Kelten, Romanen und Germanen, zu denen sich die Slawen gesellten.
und zum gesellen: man nimmt auch nicht so sehr an, dass hier große mengen an menschen wanderten. mit der slawischen expansion um 600 verbindet man heute eher von einem lebensmodell, das sich durchsetzte. dazu gehörte die territoriale bindung, lokale autonomie, kleinräumige landwirtschaft usw. und nicht zuletzt die slawische sprache. dicht besiedelt war kärnten also nicht und die wenigen vorhandenen kleinbauern waren mit dem slawischen lebensstil wohl freiwillig sehr bald einverstanden. keltisches gab es schon lange nichts mehr, romanisches in resten und germanisch war nur ein folgenloses zwischenspiel gewesen. so blieb es im slawische karantanien bis zum 9. jh, als dann von westen auch bairische kolonisation betriebn wurde.
mein problem sind nicht so sehr diese begriffe sondern das leider recht eindimensionale geschichtsbild. die moderne forschung sieht das ganze sehr viel differenzierter als es in den wissenschaftlichen büchern der 60er jahre zu lesen war und es in heutigen geschichtsbüchern noch ist.
die selbstständigkeit karantaniens hingegen ist wohl nicht zu unterschätzen, und wird von historikern zu recht hoch gewertet. von einer "urbevölkerung" mag man aber gar nicht sprechen. die kelten waren schon lange keine mehr, die romanen zogen die gesamte verwaltung und alle spezialisten ab, keine städtische struktur war mehr vorhanden. an germanen findet man lediglich wenige hundert soldaten mit anhang, die aber nach der ostgotischen zwischenherrschaft ...
"Mystisches Kärnten" von Paul Gleirscher und Franz Glaser, Carinthia Verlag
PS: Es gab auch schon Germanen vor der Völkerwanderungszeit in diesem Gebiet
(Keltische Boier die mit Germanen vermischt zu Markomannen wurden) Die Illyrer als Urbevölkerung haben nachweislich ausgedient, die Kelten hingegen siedelten JH-lang in diesem Gebiet. Das Norische Keltenreich ist wohl da erste Staatengebilde auf nunmehr österreich. Gebiet. Das slawische Karantanien reichte laut slowenischen Historikern nicht über die Karawanken hinaus, obwohl es auch hier zu slawischen und bairischen Besiedlungen kam. Beispielgebend für uns sollte wohl hauptsächlich das schon damals friedliche Zusammenleben sein und nicht das politisch geschaffene, künstlich Trennende
es bringt, neben einer erstmals sinnvollen aufarbeitung der geschichte des fürstensteines einiges an interessantem. allerdings: um himmels willen. wer hat denn wem hier "germanen" eingepflanzt? sehen sie, wirklich niemand, und paul gleirscher in seinem buch sicher nicht. die archäologie ist sich der schwierigkeit solcher aussagen lange bewusst und wird sich vor so vereinfachten ethnischen deutungen hüten! tip:
(z.B. bibliothek):
Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Ergänzungsbände,
Band 42: Brather, Sebastian
Ethnische Interpretationen in der frühgeschichtlichen Archäologie
Geschichte, Grundlagen und Alternativen
2004
Es ist wissenschaftlich widerlegt, daß nach der Völkerwanderung, Mitte 6. JHs, die Gebiete Noricums restlos von ihrer bisherigen Bevölkerung geräumt worden wären, daß später als Slawen Bezeichnete ein menschenleeres Gebiet besiedelten. „Sclavi“ fielen mit Awaren in Kärnten und Osttirol ein, zerstörten die restlichen Siedlungen der ehemaligen Hochkultur. 593 und 595, erste kriegerische Zusammenstöße mit Baiern (Tassilo 1-595-610). Diese Abwehr der Sclavi dauerte bis Tassilo 3(748-788) Die Sclavi, werden erst im 19. JH als Süd- od Alpenslawen bezeichnet! Johann Gottfried Herder (1744-1803) führte den Ausdruck Slawen in die Literatur ein. Mittelalterliche Chronisten verwandten für Völker, die nicht christlich waren: SCLAVI, ohne Volkszuordnu
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.