500 Galaxien Schönheit und ein L-Wort

20. Februar 2007, 20:15
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Damon & Naomi und damit zwei Drittel der verblichenen US-Gitarrenband Galaxie 500 treten am Donnerstag im Fluc auf

Hier muss man einmal wieder das L-Wort verwenden. L wie Legende. Wenn am Donnerstag die schlicht betitelten Damon & Naomi im Fluc die Bühne erklimmen, ist das ein gepflegtes Understatement. Damon und Naomi sind nämlich zwei Drittel der verblichenen US-Gitarrenband Galaxie 500, die in den mittleren 1980ern mit einer genialischen Wiederbelebung eines von Velvet Underground einst der Welt geschenkten Dröhn-Rock Kultstatus erlangten.

Michael Stipe von R.E.M. verehrte sie, und sogar von Miesepeter Frank Black (Pixies) sind wohlwollende Zugeständnisse bezüglich der Verdienste der benachbarten Formation überliefert. Denn ins Gedröhn verpflanzte die Band aus Boston die lieblichsten Melodien und produzierte damit ein paar geheime Welthits. Im Jahr 1990 waren Galaxie 500 dann bereits Geschichte, und bald darauf formierten sich Damon Krukowski und Naomi Yang als Duo, das seither wunderschönen Folk-Pop produziert, wie man ihn auch von den frühen Yo La Tengo her kennt und liebt. Als Support-Act fungieren übrigens Waitstill Baxter, die ehemaligen Ginger. (flu, DER STANDARD - Printausgabe, 21. Februar 2007)

22. 2. Fluc, 2., Praterstern, www.fluc.at. 21.00
  • Damon and Naomi (einst Mitglieder bei Galaxie 500) sitzen nur musikalisch ein wenig zwischen den Stühlen - da psychedelisch gefärbter Folk, dort bezaubernde Schwelgerei.
    foto: chris buck

    Damon and Naomi (einst Mitglieder bei Galaxie 500) sitzen nur musikalisch ein wenig zwischen den Stühlen - da psychedelisch gefärbter Folk, dort bezaubernde Schwelgerei.

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