Home Depot leidet unter schwachem US-Baumarkt

7. März 2007, 14:23
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Umsatz stieg 2006/07 vor allem durch Firmenübernahmen und die Neueröffnung von Geschäften

Atlanta - Die weltgrößte Heimwerkerhandelskette Home Depot hat im Geschäftsjahr 2006/2007 unter dem schwachen Bau- und Immobiliengeschäft auf dem heimischen US-Markt gelitten. Die Amerikaner hielten sich mit Anschaffungen für Haus- und Wohnungsrenovierungen zurück, und die Bauunternehmer litten erheblich unter dem Schwächeanfall im Immobilien- und Baumarkt.

Home Depot ist auch als Großhändler tätig. Dieser Bereich wuchs im vergangenen Jahr durch Milliarden-Akquisitionen erheblich.

Herausforderungen am Wohnungsmarkt

Home Depot verbuchte in dem am 28. Jänner beendeten Geschäftsjahr 2006/2007 vor allem durch Firmenübernahmen und die Neueröffnung von Geschäften einen Umsatzanstieg von 11,4 Prozent auf 90,8 Mrd. Dollar (69,1 Mrd. Euro). Der Jahresgewinn fiel um 1,3 Prozent auf 5,8 Mrd. Dollar. Der Gewinn je Aktie betrug 2,79 (Vorjahr: 2,72) Dollar, teilte der in Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) ansässige Konzern am Dienstag mit. Angesichts der Herausforderungen im Wohnungsmarkt waren unsere Einzelhandelsergebnisse 2006 enttäuschend, betonte Konzernchef Frank Blake.

Home Depot setzte im Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 20,3 (19,5) Mrd. Dollar um. Der Quartalsgewinn sackte um 28 Prozent auf 925 Mio. Dollar oder 46 (60) Cent je Aktie ab. Dabei gab es im Einzelhandelsbereich einen Umsatzrückgang von zwei Prozent auf 17,4 Mrd. Dollar. Auf flächenbereinigter Basis fiel der Umsatz der Heimwerker-Zentren stark um 6,6 Prozent. Im Großhandel stieg der Umsatz wegen einer Firmenübernahme um 64,4 Prozent auf 2,9 Mrd. Dollar. Home Depot hatte zum Ende des Berichtsabschnitts 2.147 Einzelhandelsgeschäfte, davon 228 in Kanada, Mexiko und China. (APA/dpa)

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