Regulatoren ziehen Mehrzahl vor

8. März 2007, 11:29
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Keine Freude über den Vorschlag einer einheitlichen Regulierungsbehörde von EU-Kommissarin Viviane Reding

Wenig Freude haben offenbar die 27 nationalstaatlichen Telekom-Regulatoren mit dem Vorschlag von EU-Kommissarin Viviane Reding, eine EU-weite einheitliche Regulierungsbehörde zu schaffen. Die 27 Märkte seien noch zu unterschiedlich, um über einen Kamm geschoren zu werden, ist der Tenor einer gemeinsamen Stellungnahme auf das Ansinnen der Kommission.

Ultimatum

Reding hat den nationalen Behörden im Vorjahr eine Art Ultimatum gestellt: Sie sollten entweder selbst eine einheitliche Regulierungsbehörde vorschlagen, oder die Kommission würde dies an sich ziehen. Einheitlichere Regelungen seien erst "mittel- bis langfristig" notwendig, zitiert das Wall Street Journal aus der Stellungnahme. (red)

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