Wichtig durch die Woche

20. Februar 2007, 19:56
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Elmayerkränzchen in der Hofburg - Sandra Kreisler im Volkstheater - Die Sackbauers im Gemeindebau-Kino

Nachdem die vergangene(n) Woche(n) ganz im Zeichen der Faschingsprinzessin mit dem Hotelnamen standen, dräut heute der nächste Höhepunkt närrischen Treibens: Faschingsdienstag ist. Und wer da zwischen Bankbeamten im Panzerknackerkostüm und Supermarktdamen mit Pappnasen keine Depression bekommt, dem könnte auch die nun angeblich beginnende Fastenzeit dann nichts anhaben, wenn verordnete Enthaltsamkeitsphasen heute noch Relevanz besäßen.

Obwohl es (neben der katholischen Kirche) doch eine Institution gibt, bei der diese Tradition noch zählt - die Tanzschule Elmayer: Schluss mit lustig ist dann, wenn Thomas Schäfer-Elmayer das "Elmayerkränzchen" für beendet erklärt. (20.2., Hofburg).

Darüber, ob der Aschermittwoch dann zur Einkehr oder einfach zur Regeneration genutzt wird, könnte man streiten. Aber am Donnerstag geht das Programm ganz normal weiter. Unter anderem in der "Roten Bar" des Volkstheaters. Dort präsentieren Sandra Kreisler und Roger Stein als "Wortfront" ihre "Lieder eines Postmodernen Arschlochs". Und im 10. Bezirk, im ehemaligen Gemeindebau-Kino in der Hasengasse, beweist Edmund Sackbauers Sohn Karli (eigentlich ja Klaus Rott), dass der echte Wiener zwar nie unter geht, aber doch älter wird. Und trotzdem so was von Wienerisch bleiben kann, dass man sich daran auch nach Jahrzehnten nicht gewöhnen kann/will. Und darum drüber lacht. Sicherheitshalber. (DER STANDARD-Printausgabe, 20.02.2007)

  • Sackbauers einst und jetzt: Ingrid Burkhard, Karl Merkatz, Klaus Rott und Erika Deutinger.
    foto: bonusfilm

    Sackbauers einst und jetzt: Ingrid Burkhard, Karl Merkatz, Klaus Rott und Erika Deutinger.

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