Gewerkschaft klagt Kik

23. März 2007, 18:55
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Beim Textildiskonter fliegen die Fetzen: Gegen die fristlose Entlassung eines Filialleiters und Spitzenkandidaten zum Betriebsrat wurde nun Klage eingebracht

Wien - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier hat eine Klage gegen den Textildiskonter Kik eingeleitet. Sie will die Wiedereinstellung des gefeuerten Filialleiters Andreas Fillei. Fillei war als Spitzenkandidat zwei Tage nach Ausschreibung der Betriebsratswahl fristlos entlassen worden. Mehr als 2.500 Menschen sprachen dem Kärntner bisher ihre Unterstützung aus.

Der Textildiskonter Kik habe eine bis Montag, 12 Uhr, laufende Frist zur Wiedereinstellung von Herrn Fillei ohne Reaktion verstreichen lassen, teilte die Gewerkschaft am Montag mit. Die GPA bedauert diese fehlende Dialogbereitschaft und wird KiK nun auf Wiedereinstellung von Andreas Fillei klagen.

Als Kandidat für die längst ausstehende Betriebsratswahl beim Textildiskonter wurde der Filialleiter zwei Tage nach Ausschreibung der Wahl ohne Angabe von Gründen fristlos entlassen. Gleichzeitig erhielt Fillei in allen KiK-Filialen Hausverbot.

Währenddessen haben in nur drei Tagen mehr als 2.500 Menschen per E-Mail ihre Solidarität mit dem fristlos entlassenen Filialleiter aus Villach zum Ausdruck gebracht. Die Protestmailaktion läuft weiter. Gestartet wurde sie am 16. Februar. (APA)

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