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Laut EU-Statistikamt Eurostat verbesserte sich die Bundeshauptstadt im EU-Ranking von insgesamt 268 Regionen um einen Platz gegenüber dem Vorjahr.
vergrößern 500x638Infografik: Reich und arm in der EU
Bereits am zwölften Platz (und damit vor Salzburg) liegt Prag mit einem Durchschnittswert von 157 – die reichste Region in den Ländern des ehemaligen Ostblocks, deutlich vor Budapest mit 101 Prozent.
Von den 46 Regionen, in denen das BIP je Einwohner die 125-Prozent-Grenze überschritt, lagen je acht in Deutschland und in Großbritannien, sieben in Italien, fünf in den Niederlanden, vier in Österreich, je drei in Belgien und Spanien, zwei in Finnland, sowie je eine in Tschechien, Irland, Frankreich, der Slowakei, Schweden und Luxemburg.
Hinter Wien rangieren in Österreich Salzburg mit 141,8 Prozent des durchschnittlichen EU-BIP, Vorarlberg (134,4), Tirol (131,4), Oberösterreich (120,2), Steiermark (110,8), Kärnten (108,6) und Niederösterreich (104,4). Als einzige Region Österreichs liegt das Burgenland mit 89,8 Prozent unter dem EU-Schnitt. Gegenüber dem Vorjahreswert von 84,7 verbesserte sich das Burgenland zwar, doch ist dies auch auf den statistischen Effekt des Beitritts von Rumänien und Bulgarien zurückzuführen.
Die fünfzehn ärmsten Regionen in der EU befinden sich dagegen alle in Rumänien, Bulgarien und Polen. Die rumänische Region Nord-Ost ist mit einem regionalen BIP von 24 Prozent des EU-Durchschnitts das Schlusslicht. Ähnlich arm sind die Regionen Severozapaden, Yuzhen Tsentralen und Severen Tsentralen in Bulgarien, die auf 26 Prozent des EU-Schnitts kommen. Das allgemeine Wachstum liegt in den neueren östlichen Mitgliedsstaaten naturgemäß deutlich über dem Schnitt: Laut aktuellen Daten des staatlichen Statistikamtes wächst beispielsweise die slowakische Wirtschaft in einem Tempo, das mehr mit China als mit dem europäischen Durchschnitt vergleichbar ist: 8,2 Prozent wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Slowakei 2006. Im zweiten Halbjahr lag das Wachstum sogar bei fast zehn Prozent.
Überhitzung im Osten
"Wir haben diese hohen Wachstumszahlen erwartet", meinte Nationalbank-Gouverneur Ivan Sramko. Für den obersten Währungshüter des kleinen Landes, das am 1. Jänner 2009 den Euro einführen will, ist vor allem wichtig, "dass das Wachstum gesund verteilt ist und wir kein Risiko der Überhitzung sehen".
Die Inflation wird von der Nationalbank für 2007 auf unter zwei Prozent prognostiziert. Das würde für die Erfüllung des Inflationskriteriums für die Euro-Einführung sogar noch einen beruhigenden Polster bedeuten, mit dem auch Unerwartetes abgefangen werden kann. (Michael Moravec, Brüssel, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20.2.2007)
Konzernen geht es super. Was hilft mit das als Bewohner von Wien?
In Wien wird schlecht bezahlt aber die Lebenshaltungskostne sind hoch.
Wenn man z.B. in Salzburg oder OÖ wohnt verdient man gut und zahlt recht wenig für die Lebenshaltungskosten.
80% der grossen Firmen? Sind sie sicher dass in der Schweiz soviel Platz ist?
Ja und? Stehen halt viele Hauptquartiere in der Schweiz, ist doch schoen oder? Und an den leichten Knacks der Schweizer kann man sich als Auslaender nach einem Weilchen auch gewoehnen...
Schon, nur holen die sich dann Menschen mit Hirn von außerhalb. Bestes Beispiel Nestle: Nur ein Schweizer im Vorstand (letztes Jahr war sogar mal keiner), aber der Chef ist ein Österreicher. Hier der Link http://www.nestle.com/All_About... +Board.htm
Übrigens, wenn ich mir ihre Meldungen so durchschaue, da gehts nur um Schweiz hier, Schweiz toll, Schweiz dort. Ihr Land ist ja nett, aber seins doch nicht so borniert, bitte. Auch andere Länder sind nett und CH regiert nicht die Welt - zumindest noch nicht ;-)
Sondern die Wirtschaftsleistung, die pro Einwohner erwirtschaftet wird. Da zählen Einpendler positiv, Auspendler negativ. Burgenland ist deswegen am letzen Platz, weil viele der Einwohner woanders - grade in Wien - arbeiten, und dort die Wirtschaftsleistung erbringen, nicht weil die Burgenländer so arm sind. Gleiches gilt für Niederösterreich.
Das führt oft zu absurden Ergebnissen: So kann es vorkommen, daß vergoldete Vorortgemeinden mit fast ausschließlich Villen plötzlich förderungswürdig sind (rund um Hamburg passiert).
Ausserdem ist anzumerken, daß gerade die Steuerpolitik der letzten Regierung (Stichwort Gruppenbesteuerung), Wien als Headquarterstandort sehr geholfen hat. Für andere Gruppen war sie wieder negativ, klar.
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