Erneuerbare Energie: Dachverband Energie-Klima für proaktive Politik

8. März 2007, 11:54
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WKÖ: Bartenstein muss auf EU-Ebene für den Wärme- und Kühlsektor angemessene Ziele einfordern

Wien - Nach der kürzlichen Ablehnung des Vorschlags der EU-Kommission, verbindliche Ausbauziele für erneuerbare Energien bis 2020 festzulegen, durch die EU-Energieminister fordert der Dachverband Energie-Klima der Wirtschaftskammer Österreich eine proaktive Politik Österreichs für erneuerbare Energien. Wirtschaftsminister Martin Bartenstein müsse in der europäischen Energiepolitik speziell für den Wärme- und Kühlsektor angemessene Ziele einfordern, die den europaweiten Ausbau der erneuerbaren Energien stimulieren.

Vor allem auf europäischer Ebene sei es wichtig, klare Einzelziele für alle drei Energiesektoren - Strom, Wärme/Kälte und Kraftstoffe - zu setzen, betonte der Präsident des Dachverbandes Energie-Klima, Robert Kanduth, am Montag in einer Pressemitteilung. Die Schaffung eines europäischen Rechtsrahmens für Wärme und Kälte aus erneuerbaren Energien habe dabei höchste Priorität, um schnellstmöglich importiertes Öl und Gas durch Solarwärme, Erdwärme und Bioenergie zu ersetzen, wie dies auch im Regierungsprogramm angekündigt wurde. (APA)

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