Wunsch und Beschwerde: Sinkende Marktanteile, höhere Werbepreise

26. September 2007, 15:25
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Peter Lammerhuber, Mediacom-Chef, wünscht sich "besseres Preisgefüge" und kritisiert die "politische Einflussnahme"

Wien - Sieben Wochen noch bis zur Programmreform des ORF am 10. April. Was wünschen sich Mediaplaner des Landes vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen, die mit ihren Werbebuchungen fast die Hälfte zum ORF-Budget beisteuern? Der STANDARD berichtet jeweils montags.

Peter Lammerhuber, Chef des Branchenriesen Mediacom, weiß vom Ende der "ZiB 1"-Durchschaltung und Reformen bei Nachrichten, von "Mitten im Achten" als Kontrast zu privaten Daily Soaps: "Das kann schon funktionieren." Lammerhuber: "Ich hoffe, dass die Jungs da oben ein glückliches Händchen haben und die Dinge greifen."

Der Mediacom-Chef verweist auf die vergangene Führung: "Sie hat die Marktanteile des ORF in den vergangenen vier Jahren hinuntergeschoben." Jetzt gelte es, sie zu stabilisieren. Der ORF habe die Werbepreise gesteigert bei sinkenden Marktanteilen. "Das verschlechtert das Preisgefüge enorm." Weil Privat-TV mit Werbefenstern und ATV für nationale Kampagnen noch nicht reichten, ist "das ist eine sehr unbefriedigende Situation".

Ein "privater" Wunsch: "Dass sich politische Einflussnahme aufhört, die jeder schon gegen den Wind gerochen hat." (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 19.2.2007)

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