Währungsunion der Golf-Staaten soll 2010 kommen

7. März 2007, 13:54
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Trotz Bedenken - Oman als Mitglied fraglich - Sitz der künftigen Zentralbank strittig

Dubai - Die geplante Währungsunion der Golf-Staaten soll trotz der Bedenken aus dem Oman wie geplant 2010 kommen. Er sei sich sicher, dass es keine Verzögerung geben werde, sagte der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, Abdul-Rahman al-Attija, der "Khaleej Times" aus dem Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) vom Samstag. Bahrain, die VAE, Saudi-Arabien, Kuwait, Katar und Oman arbeiten seit längerem an der Einführung einer einheitlichen Währung. Zuletzt hatte der Oman seine Teilnahme aber in Frage gestellt.

Als Grund waren die Beitrittskriterien im Stil der Euro-Einführung genannt worden, die unter anderem eine Begrenzung der Neuverschuldung auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes vorsehen. Der Oman sieht sich dadurch eingeengt. Das Land versucht derzeit, seine Wirtschaft auf eine breitere Basis zu stellen und sich unabhängiger von der Entwicklung beim Öl zu machen.

Strittig ist bei dem Projekt auch der Sitz einer gemeinsamen Zentralbank, den sowohl Bahrain als auch die VAE in ihrem eigenen Land haben wollen. (APA/Reuters)

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