"Wo, wenn nicht hier, findet Integration statt?" - eine Ansichtssache

von Redaktion  |  26. März 2007, 09:21
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Ute Bock, Flüchtlingsprojekts-Leiterin

Ich glaube, dass sich jeder einzelne ändern müsste, nicht nur "die da oben". Ich habe gerade einen allein erziehenden Vater mit vier Kindern untergebracht - die haben in einem Auto geschlafen. Jetzt wohnen sie mit vier Kindern auf 30 Quadratmetern, da kann ich nicht einmal einen größeren Tisch aufstellen. Aber es ist besser als ein Auto, oder?

Und irgendwann wird das Jugendamt kommen und sagen: „Das ist zu wenig Platz und wir werden die Kinder ins Heim geben“ - und nicht der Familie eine andere Wohnung.
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Christian Antl  
16.02.2009 09:58
Spache!

Liebe Mitmenschen!

Fast alle Menschen vergessen - weil vermutlich nie gelernt -WAS Sie eigentlich sagen:
INTEGRIEREN bedeutete den Römern nämlich soviel wie: "Sich der Gnade unterwefen"! "Mit Gewalt einbauen"! Sklaven!
Jemand, der in ein Gemeinwesen aufgenommen wurde war dann ein "SOCII", eben sozialisiert.
Der Unterschied ist enorm. An meinem Namen, Christian Karel Remzi Antl-Erkiriklar lässt sich meine Tschechisch-Türkische Herkunft gut ablesen, mein Deutsch verleitet viele Menschen immer wieder dazu sich zu wundern. (Sie schau´n gor ned aus wia a Auslända, reden a gonz normal)
Meine Eltern sind also NICHT normal?
Nun gut. Ich bin SOZIALISIERT; immerhin hat die Republik einen Beamten aus mir gemacht. INTEGRIERT? Zum Sklaven? NIE!

tablespace65 
25.01.2009 20:48
S. EKICI, Bild 23

"Auf Bundesebene liegt die klare Zuständigkeit für Integrationspolitik beim Innenminister Günter Platter."???

Altes Interview oder ist die werte Integrationsbeauftragte der ÖVP Wien nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit?

tablespace65 
26.01.2009 01:07
Peinlich, peinlich!

Habe übersehen, dass es sich um einen Beitrag vom März 2007 (!) handelt.

Aber warum muss der STNDARD auch so alte Konserven verwenden???

Uwe S.
30.03.2009 00:42

Dachte zuerst 26.März 2007 ist ein Tippfehler ;-)

Am Boden der Badewanne ist ein tiefes, dunkles Loch 
24.12.2008 11:58
"Integration kann daher ausschließlich als klar formuliertes Angebot der aufnehmenden Gesellschaft funktionieren"

Sonst noch Wünsche? Honigbäche und gebratene halal-Adler in der Luft?

Alter Knacker
25.08.2009 01:51

aber wer soll es machen ? Wer wird schon ohne Bezahlung seine Zeit für so etwas hergeben ? Und der Staat ? Dem gehts genauso und der weiß ja auch nicht, was er tun soll. Erst wenn solche Mißstände auftreten, die mehr Mühe erfordern, als wenn man vorher etwas dagegen tun würde, dann macht man vielleicht etwas.

van.der.stiege
22.12.2008 22:36
die auflistung zeigt deutlich, dass ...

... die dahinterstehende "asylindustrie" bereits schon zu gross und mächtig wurde. kein wunder das da nix im sinne der schutzsuchenden weitergeht, da die interessen und berufsgruppen dahinter natuerlich zuerst ihre eigene daseinsberechtigung brauchen und sich gegeneinander auszuspielen und daher auch allzuoft zu einspruechen und gegengutachten raten obwohl man bereits weiss, dass es keinen sinn hat.

syclone
22.12.2008 17:55
österreichischer, stark kritisierter beitrag zur integration:

flüchtlingsprojekt, caritas, peregrina, lefö, kommission für integrations und migrationsforschung des öaw, autonomes integrationszentrum linz, institut für europäische integrationsforschung, schwarze frauen community, diakonie, netzwerk sprachenrechte, initiative minderheiten, medienreferentin der islamischen glaubensgemeinschaft, jede menge integrationsforscher, zara, institut für kultur und sozialanthropologie, das integrationshaus, amnesty international, ehe ohne grenzen und die gute ute - also wir tun echt nix für die integration, und sollten uns schämen!
solange asylwesen ein bombengeschäft ist, werden wir uns den vorwurf der untätigkeit wohl immer gefallen lassen müssen, weil dadurch ja die 2743. ngo ihre daseinsberechtigung kriegt.

nonixnarretz
23.12.2008 16:00

das bombengeschaeft, mit dem frau bock ihre millionen scheffelt? meinen sie das? oder mit dem herr resetarits steinreich geworden ist?

die paar institutionen, die sich mit diesem thema beschaeftigen, geben ihnen noch lange keinen freispruch, sich auf ihren herbeikonstruierten lorbeeren auszuruhen.

wir alle muessen zu diesem thema noch viel lernen, und noch viel mehr tun.

frohe weihnachten.

krenreiber
01.03.2007 19:09
Integration?

Gestern war ein studierte Betriebswirtin in der Beratungsstelle, konnte über die EQUAL-Förderung ihr Studium nach mehr als 10 Jahren Aufenthalt in Österreich nostrifizieren. Ihr Mann verstarb letztes Jahr an Hirntumor, sie putzt in einem Spital in Wien. Seit Jahren bemüht sie sich um eine Ausbildung als Krankenschwester, Altenpflegerin, etc. Sie muss als Putzkraft kündigen, sagt die GdG. Sie hat drei Kinder.

krenreiber
01.03.2007 19:56

Die Frau ist aus Bosnien.

barone
27.02.2007 11:26

was macht denn die frau magenheimer bitte zur expertin fuer interkulturelles leben.....nein ich bin kein xenophober oesi...blos:wenn ich mit einem greenkeeper zusammenlebe bin noch lang kein golfer oder versteh etwas vom garteln.......

Eli Steinbock 
18.03.2007 04:05
das ist ungefähr genauso wie mit dem motorradfahren.

nur wenn man selbst fährt, weiß man wovon man spricht. da kann man sich mit anderen austauschen, erfahrungen weitergeben usw.

und es ist etwas anderes, wenn ein vielfahrer über den wind auf der westautobahn schimpft, oder jemand, der noch nie auf dem motorrad gesessen ist, sich über den wind auf dem motorrad auslässt. der vielfahrer weiß, der andere hatte noch nie gelegenheit, auch einmal das schöne am fahrtwind zu erleben.

und deshalb sind auch jene österreicherInnen, die mit drittstaatsangehörigen verheiratet sind, expertInnen in sachen integration. und wenn sie über die eigene ehe hinausschauen, erfahrungen weitergeben, sammeln, bündeln usw. überhaupt.

rafael janski
27.02.2007 10:42
in österreich ??? sicher nicht!

ich frage mich ernsthaft ob bei all diesen tollen organisationen , beiräten, beratern und was es sonst noch so gibt, nicht an der falschen stelle angesetzt wird:
nicht die imigranten und asylsuchenden brauchen die hilfe sondern wir österreicher um endlich dieses verdammte brett vor dem kopf wegzubekommen und zuzulassen das auch noch-nicht österreicher das recht haben in diesem wunderschönen land zu leben.

juliush
27.02.2007 13:08
leben

bedeutet aber nicht dauerhaft via sozialhilfe dahinzuvegetieren.

rohrwolf
26.02.2007 22:06
Lieber Herr Kovarnik,

die Zeiten, in denen für 10 Jahre analysiert und "ermittelt" werden konnte, welche Berufe in Österreich gebraucht werden, sind vorbei. Eine reine Zweckorientierung bei der Einwanderungspolitik ist wohl ähnlich erstrebenswert, wie die Auflassung aller "Orchideenstudien" (Zit. Grasser) zu Gunsten des gerade von der Wirtschaft geforderten. Restlos an der Realität vorbei wird der Ansatz, wenn ich mir dann halt selbst vorwerfen muß, mich in eine Literaturwissenschaftlerin serbischer Staatsbürgerschaft verliebt zu haben und nicht in eine IT-Fachfrau mit EU-Zugehörigkeit. Das Fremdengesetzt betrifft eine Menge Menschen in Ihren unmittelbaren Lebensbedürfnissen; Ihre Argumentation geht an dieser Tatsache völlig vorbei!!

Ana Nass
26.02.2007 20:22
Mist,

da ist ja mein Klingelschild. :(((


M. Ozart
26.02.2007 20:07
Ad 15:...das natürliche Interesse von Verwaltungseliten und anderen Privilegierten an der Entsolidarisierung der Gesellschaft.

- genau das ist das grösste Problem.
>>DAS natürliche Interesse von Verwaltungseliten und anderen Privilegierten an der Entsolidarisierung der Gesellschaft.<<
Die einen österr. Eingeborenen sind halt seit Generationen entweder irgendwie reiche und adelige Führernsturen, die Anderen meist völlig indoktrinierte Hackler, leicht manipulierbar & kontrollierbar, sehen über ihr tiefes Tal nicht hinweg, sind unbelehrbar "Ich fress nicht, was ich nicht kenn" und geben das dann an ihre Kinder weiter...et cetera....
(t´schuldigen bitte, es ist echt böse, aber das sieht verdammt nach Stagnation der Evolution aus, oder!?)

BTW.: Weiss jemand wo man den Film "Das Fest des Huhnes" herbekommt?

Ich wünsche Allen Friede, Freude, Eierkuchen ~;-)

Timagoras 
26.02.2007 19:51
"Integration durch Partizipation – und diese gezielt fördern!"

da spricht frau Baghajati einen richtigen satz!

denn derzeit findet hauptsächlich segregation statt. auf "beiden seiten" - und innerhalb gewisser gruppen noch dazu eine geschlechtersegregation, die in vielen bereichen ein "normales" miteinander erschwert.

daher: partizipation (und förderung derselben),
statt ausgrenzung und/oder abschottung (die leider von angehörigen bestimmter gruppen oft als erstrebenswert angesehen bzw. aktiv betrieben wird) !

und echte multikultur statt (leider oft bewusst praktiziertes) nebeneinander von monokulturen!

alevit
01.03.2007 18:22

Mit dieser wahaab. Montur partizipieren Sie sich nur in einer Parallelgesellschaft.

schwalbe
01.03.2007 22:53

ohne sich

schwalbe
26.02.2007 21:18

Wer soll sich da partizipieren?

Schnupfen
26.02.2007 21:43

na Sie zum beispiel! partizipieren Sie sich endlich ordentlich - und dann dürfen Sie deutsch lernen.

schwalbe
26.02.2007 22:47

Fieber hat er a, der Schnupfen.

re-publica.blogspot.com
26.02.2007 19:45

zuwanderung ist super

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