ÖHV-Teams gescheitert

8. März 2007, 16:02
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Herren nach 4:4 gegen Polen bei Heim-WM um Platz fünf - Damen nach 2:3-Niederlage gegen Weißrussland um Platz sieben

Wien - Die österreichischen Hockey-Nationalteams sind bei der Hallen-Heim-WM in der Wiener Stadthalle aus dem Medaillenrennen. Die Herren erreichten am Freitag im letzten Gruppenspiel zwar gegen Poolsieger Polen ein 4:4, hätten aber einen Sieg benötigt, um noch ins Semifinale einzuziehen. Nun wartet im Spiel um Platz fünf am Sonntag (10:20 Uhr) Russland als Gegner.

Die Damen beendeten ihre Gruppe nach einem 2:3 gegen Weißrussland auf Rang vier und treten jetzt im Kampf um den siebenten Turnierrang am Samstag (12:40 Uhr) gegen Schottland an.

Im Herren-Semifinale kommt es am Samstag zu den Duellen Deutschland - Spanien und Polen - Tschechien, ebenfalls am Samstag geht es bei Niederlande - Ukraine und Deutschland - Spanien um den Einzug ins Damen-Endspiel.

Aus trotz starker Leistung

Die ÖHV-Herren boten gegen Polen möglicherweise die beste Leistung im gesamten Turnierverlauf, die aber unbelohnt blieb. Nach dem Ausgleich zum 4:4 durch Doppeltorschütze Peter Proksch rund zweieinhalb Minuten vor Schluss hatten die Österreicher im Finish zwei hochkarätige Möglichkeiten und scheiterten am Ende auch noch bei einer kurzen Ecke.

"Wir haben mit aller Kraft dagegen gehalten. Polen ist ein Weltklasseteam und auch hier Favorit auf den Titel. Wir haben aber gezeigt, dass wir um die Medaillen mitspielen können. Jetzt geht es für uns nur um die Goldene Ananas", sagte der enttäuschte Proksch, und sein Kapitän Gerald Netal ergänzte: "Die Enttäuschung ist riesig. Wir haben alles richtig gemacht, aber dann die entscheidende Ecke nicht getroffen - ansonsten war alles perfekt."

Damen um Platz sieben

Im Gegensatz zu den Herren war bei den ÖHV-Damen bereits vor dem letzten Gruppenspiel die Chance auf den Semifinal-Einzug dahin. Im Rennen um den dritten Poolplatz setzte es zum Abschluss ein 2:3 gegen den direkten Konkurrenten Weißrussland, wodurch die Österreicherinnen im Spiel um Platz 7 auf Schottland treffen.

Körper (8.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht, durch einen Doppelschlag drehten die Weißrussinnen aber die Partie. Zerbst gelang in der 27. Minute zwar der Ausgleich, doch als die Österreicherinnen, die einen Sieg für Rang drei benötigt hätten, in der Schlussphase alles nach vorn warfen, erzielten die Osteuropäerinnen noch den Siegestreffer.(APA)

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