Erste Testversion von openSUSE 10.3

3. April 2007, 14:24
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Distribution soll resistenter gegen Buffer Overflows werden - Neue Software und bessere Verschlüsselung

Auf dem Weg zur nächsten Generation der eigenen Distribution hat das openSUSE-Projekt nun eine erste Testversion abgeliefert: openSUSE 10.3 Alpha 1 bietet eine ersten Ausblick auf das Kommende und bringt dabei eine Reihe von zentralen Neuerungen.

Schutz

So hat man sich dazu entschlossen, die gesamte Distribution künftig mit der Compiler-Flag -fstack-protector zu bauen, was die Software deutlich resistenter gegen Buffer-Overflow-Angriffe machen soll. Selbst wenn eine entsprechende Lücke in einer Anwendung entdeckt wird, soll die Ausnutzung derselben so weitgehend verhindert werden.

Verschlüsselt

Verbesserungen gab es auch bei der Unterstützung von verschlüsselten Datenträgern: So nutzt man nun das flexiblere LUKS-Format, auch werden verschlüsselte externe Medien nun sowohl im GNOME als auch im KDE unterstützt. So lassen sich dann etwas verschlüsselte USB-Sticks erstellen,für die beim Einlegen automatisch ein Passwort abgefragt wird, bevor der Inhalt angezeit wird.

Aktualisiert

Natürlich wurden auch die mitgelieferten Programmpakete wieder auf den neuesten Stand gebracht. dazu gehören etwa Kernel 2.6.20 - derzeit allerdings noch ohne Xen-Unterstützung - , KDE 3.5.6 und GNOME 2.16.3. Letzterer wird nun übrigens unter dem /usr- und nicht mehr dem /opt-Pfad installiert.

Download

openSUSE 10.3 Alpha 1 kann kostenlos in Versionen für x86, AMD64 und PowerPC heruntergeladen werden. Der Download umfasst dabei wahlweise 5 CDs oder 1 DVD, weitere Informationen finden sich in der Release Ankündigung. (apo)

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