SPÖ bemängelt Konzepte der Grünen zur Frauenpolitik

2. März 2007, 15:24
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Stadlbauer: Nur Ruf nach Quote zu wenig - Kritik auch vom BZÖ

Wien - Die SPÖ hat die von den Grünen bei ihrer Klubklausur in Langenlois geforderte "verpflichtende Frauenquote in den Ministerien" kritisiert. Die Frauenpolitik der Grünen greife viel zu kurz, Quoten seien zwar ein "wichtiges Hilfsmittel" zur Förderungen von Frauen, daneben seien aber "umfassende Konzepte" notwendig, welche die Grünen nicht hätten, so SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer am Donnerstag in einer Aussendung.

Maßnahmen sollen vielseitig sein

Um mehr Frauen an die Spitze zu holen, müsse man in vielen Bereichen ansetzen, so Stadlbauer, die auf das Regierungsprogramm verwies, in welchem "in allen Bereichen" Maßnahmen vorgesehen seien, welche Frauen zugute kämen. Als Beispiel nannte sie u.a. zusätzliche Qualifizierungsangebote für Frauen, geplante Verbesserungen im Kinderbetreuungsbereich oder die angepeilte Flexibilisierung des Kindergeldes.

Van der Bellen absetzen?

Das BZÖ ortete in der Forderung der Grünen Frauensprecherin Brigid Weinzinger, "Österreich zum Chefinnenland machen", die Bestrebung, den Grünen Parteichef Alexander Van der Bellen absetzen zu wollen. Generalsekretär Gerald Grosz meinte in einer Aussendung, er gratuliere den Grünen, "dass sie anscheinend zum Halali auf ihren verstaubten Vorsitzenden Van der Bellen geblasen haben". (APA)

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