"Windows Vienna" - Microsoft ist über Gerüchte nicht erfreut

23. Juli 2007, 12:58
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Microsofts Kevin Kutz: "Neuigkeiten gibt es erst, wenn wir soweit sind." - Erwartungen sollen nicht angeheizt werden

In letzter Zeit mehren sich die Gerüchte um den Windows Vista-Nachfolger "Windows Vienna". Küzlich erst berichtete der WebStandard, dass der Nachfolger mit dem charmanten Namen bereits Ende 2009 erscheinen soll. Bedenkt man die fünfjährige Entwicklungszeit von Vista, ist der Releasetermin in knapp drei Jahren recht früh anberaumt.

Namens-Tohuwabohu

Wie jetzt aktuell durchsickerte, dürfte nun der Name des kommenden Betriebssystems fallen und mit "Windows 7" die Tradition der üblichen Working-Titel fortführen. Vista hieß so zum Beispiel "Windows 6".

Missfallen

Während derartige Gerüchte für Blogger und Medien immer ein gefundenes Fressen ist, sieht Microsoft den aus eignen Kreisen entfleuchten Informationen weniger freudig entgegen. So setzen die ungewollten Einblicke in die Features von morgen den Konzern zusätzlich unter Druck, die Erwartungen erfüllen zu müssen. Bestes Beispiel hiefür aus der Vergangenheit hatte Bill Gates selbst geliefert, als er freudig über das für Vista geplante Dateisystem WinFS plauderte. Entsprechend enttäuscht gaben sich die Konsumenten, als eine Ankündigung nach der anderen von der Liste gestrichen wurde.

Nicht nochmal

Um dieser Problematik für Windows-Next vorzubeugen, hat Windows Client Director Kevin Kutz jetzt in einer Pressemitteilung konkrete Worte an die Öffentlichkeit gerichtet. "Wir geben zum jetzigen Zeitpunkt keine offiziellen Pläne zur nächsten Version von Windows an die Öffentlichkeit weiter, abgesehen davon, dass wir daran arbeiten. "Neuigkeiten gibt es erst, wenn wir soweit sind." (red)

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