Löhne und Gehälter für Papierverarbeitende Industrie um 2,4 Prozent erhöht

8. März 2007, 16:55
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Lohn- und Gehaltsverhandlungen nach drei Verhandlungsrunden abgeschlossen

Wien - Um 2,4 Prozent werden die Kollektivvertragslöhne und Gehälter der rund 10.000 Arbeiter und Angestellten der Papier- und Pappe verarbeitenden Industrie (PPV) erhöht. Die Verhandlungen der PPV sind gestern, Dienstag, in der dritten Verhandlungsrunde durch die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) erfolgreich abgeschlossen worden, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch mit. Bei den Angestellten werden die Ist-Gehälter um 2,2 Prozent erhöht. Die Ist-Löhne der Arbeiter werden um jenen Euro-Betrag wachsen, der sich aus der Anhebung der Kollektivvertragslöhne ergibt (Parallelverschiebung). Die Lehrlingsentschädigungen werden auch um 2,4 Prozent erhöht, ebenso der Nachtzuschlag und die Schmutzzulagen. Weiters konnten 100 Prozent Abfertigungsanspruch für Hinterbliebene (Abfertigung alt) bei Todesfall eines Arbeitnehmers erreicht werden. Die Lohn- und Gehaltstabellen werden bei wöchentlicher Lohnauszahlung mit 5. März 2007 und bei monatlicher Lohn- und Gehaltszahlung mit 1. März 2007 wirksam. Die Laufzeit des neuen Kollektivvertrages beträgt zwölf Monate. (APA)
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