Kfz-Neuzulassungen mit Jänner-Plus

1. März 2007, 13:55
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Weniger Pkw, geringerer Diesel-Anteil, dafür plus 350 Prozent bei Motorrädern

Wien - Die Zahl der auf Österreichs Straßen neu zugelassenen Kraftfahrzeuge ist im Jänner 2007 erneut gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Neuzulassungen um insgesamt 1,5 Prozent, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Die Zahl der neu zugelassenen Pkw verminderte sich allerdings um 4,3 Prozent. Dafür erlebten Motorräder und Lkw mit einem Zuwachs von 350 respektive 30,4 Prozent einen regelrechten Boom.

Bei den neu zugelassenen Autos verringerte sich der Anteil der Dieselfahrzeuge deutlich: Von 22.430 neu zugelassenen Pkw waren zwar immer noch 14.521 Fahrzeuge (64,7 Prozent) dieselbetrieben. Das waren aber um 7,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Kräftiges Plus bei Lkw

Unterschiedliche Entwicklungen zeigten sich am Nutzfahrzeugmarkt: Die Zahl der neu zugelassenen Lkw stieg im Jänner überdurchschnittlich stark an. Zuwächse waren auch bei den Neuzulassungen von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (plus 13,9 Prozent) zu verbuchen. Gleichzeitig wurden aber um 1,5 Prozent weniger Sattelzugfahrzeuge zugelassen als im Vorjahresmonat.

Bei einigen Fahrzeugarten, die jedoch nur geringe Anteile an der Anzahl aller Neuzulassungen haben, waren besonders starke Steigerungen zu verzeichnen: Mehr als verdoppelt haben sich die Zulassungszahlen von Motorfahrrädern (plus 122,8 Prozent) und Leichtmotorrädern (plus 130,8 Prozent), bei Motorrädern haben sie sich sogar mehr als vervierfacht (plus 350,0 Prozent).

Im Ranking der beliebtesten Pkw-Marken steht VW mit einem Anteil von 16,6 Prozent (gemessen an allen Neuzulassungen) hierzulande zwar weiterhin an der Spitze. Doch im Vergleich zum Vorjahresmonat haben heuer im Jänner um 14 Prozent weniger Österreicher zu dieser Marke gegriffen. Mit Abstand folgen Opel und Ford mit einem Anteil von 8,8 Prozent und 7,1 Prozent. Während Opel-Fahrzeuge nahezu gleich oft gekauft wurden wie im Vorjahresmonat (plus 0,2 Prozentpunkte), holte Ford mit einem kräftigen Plus von 30,5 Prozentpunkten deutlich auf.

Audi stark gefragt

Unter den wichtigsten Marken konnten Audi (plus 11,1 Prozent), Toyota (plus 2,3 Prozent), Mercedes (plus 2,4 Prozent) und Skoda (plus 1,1 Prozent), Zuwächse verbuchen. Weniger begehrt waren BMW (minus 4 Prozent), Peugeot (minus 27,9 Prozent) und Renault (minus 16,1 Prozent).

Unter den Top 10 Pkw-Typen verzeichnete die Marke VW im Jänner 2007 beim Golf einen Rückgang der Neuzulassungen um 7,9 Prozent, der Passat verlor 39 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Weniger Zuspruch verbuchten auch Skoda Octavia (minus 30,9 Prozent), VW Polo (minus 2,4 Prozent), Opel Astra (minus 30,6 Prozent), Ford Focus (minus 5,4 Prozent) und die 3-er Reihe von BMW (minus 7,1 Prozent). Stattdessen griffen die Österreicher lieber zu Pkw-Typen wie Skoda Fabia (plus 11,1 Prozent), Audi A4 (plus 0,4 Prozent) und Opel Corsa (plus 114,1 Prozent). (APA)

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