Ministerin Schmied schaltet sich ein

15. März 2007, 15:18
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Lässt sich als oberste Schulaufsichtsbehörde "genaue Darstellung" zusenden - Will sich Kdolsky-Vorschlag "anschauen"

In den Fall einer oberösterreichischen Familie, in der die Mutter ihre drei Mädchen jahrelang von der Außenwelt abgeschirmt haben soll, schaltet sich nun auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied ein. Die Sache sei derzeit noch auf Länderebene, aber die Ministerin lässt sich als oberste Schulaufsichtsbehörde eine "genaue Darstellung" zusenden, hieß es am Dienstag auf Anfrage der APA im Büro Schmieds.

Aufruf zu Besonnenheit

Diese Darstellung werde "in aller Ruhe" geprüft. In einer solch sensiblen Frage sei Besonnenheit gefordert, sagte ein Sprecher der Unterrichtsministerin. Auch den Vorschlag von Familienministerin Andrea Kdolsky, bei Heimunterricht die Jugendwohlfahrt miteinzubeziehen, wolle sich Schmied "anschauen", hieß es. (APA)

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