Siemens-Software fertig

8. März 2007, 11:32
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200 PSE-Programmierer bleiben in Wien

Der Streit um die Auslagerung von 200 Mitarbeitern aus dem konzerneigenen Softwarehaus Siemens-PSE ist nun offiziell beigelegt. Mit einem für die Belegschaftsvertreter durchaus herzeigbaren Kompromiss: Die überwiegend für das zum Verkauf stehende Geschäft mit Firmentelefonanlagen ("Com-E") tätigen Programmierer werden zwar in die Tochter iSEC ausgelagert, bleiben als Tochtergesellschaft der SEN-Austria aber im Eigentum und Einflussbereich der Siemens AG Österreich.

Keine Gehaltskürzungen

Der Vorteil: Die in Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarungen und Pensionskassenregelung festgelegten Rechte und Pflichten bleiben erhalten, wie Siemens Österreich am Montag via Aussendung mitteilte. Auch die befürchteten Gehaltskürzungen sind vom Tisch, betonte PSE-Betriebsratschef Ataollah Samadani.

Ebenfalls bestätigt wurden Berichte, wonach das Hauptzollamt München im Zusammenhang mit einem Leiharbeitnehmer gegen den Siemens-Konzern ermittelt. Es geht um den Verdacht auf Hinterziehung von Steuern und Sozialabgaben in fünfstelliger Größenordnung. (ung, dpa)

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