Stolz, der Pfau aus Klagenfurt

13. Februar 2007, 16:00
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Wie könnte man den Einstieg ins neue Geschäftsjahr besser begehen, als mit einem Glas Champagner auf den Erfolg des vergangenen? Ein Prost auf den "Pfau". Von Vene Maier

Was tut der Schnapsbrenner, wenn er ein supertolles Jahr hinter sich hat? Klar, er begießt es. Er entspannt sich, geht saunieren und etwas in die frische Luft. Als Kärntner hat er auch viele schöne Möglichkeiten, z.B. auf der Turrach.

Im Hotel Hochschober nahm also Valentin Latschen Quartier, gönnte sich nach dem Weihnachts- und Neujahrstrubel eine ganze Woche erfüllten Nichtstuns, unterbrochen nur von etwas Skifahren, Relaxen und Hedonieren. Der „Pfau“ hatte auch allen Grund zu feiern: „So ein gutes Jahr wie 2006 hatten wir noch nie“, meint Latschen und blieb dabei ganz nüchtern.

Hochprozentiger Erfolg

Nun ist es ja keineswegs einfach, in der hochprozentigen Branche auf einem so kleinen Markt wie Österreich und mit einem bis zwei Dutzend exzellenter Mitbewerber auch eine wirtschaftlich erfolgreiche Performance hinzulegen. Aber wer hat, der hat. Die Basis dafür hat sich Latschen mit seiner Entscheidung gelegt, die Brennerei nach Klagenfurt auf das Schleppe-Gelände zu verlegen und mit der feinen Brauerei eine enge Kooperation einzugehen.

Allein sieben Brände aus Bier hat der „Pfau“ derzeit im Angebot, darunter auch den ersten in Österreich zertifizierten Bio-Bier-Schnaps. Mehrere dieser Brände stehen noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung, viel Potential liegt also noch in den Barrique-Fässern. Dazu die ganze Palette der Fruchtbrände, für die Latschen – der ja zu den Pionieren der Edelschnaps-Entwicklung zählt – schon immer ein gutes Händchen hatte.

Und noch ein schöner Vogel

Wo Erfolg ist, kommt Erfolg dazu. Dem schönen „Pfau“ ist ein weiteres schönes Vögelchen zugeflogen, nämlich ein Glücksfall von Händler. Ein junger Mann, der quasi aus dem Nichts kam, in Schnaps investierte und mit den Pfau-Bränden einen Höhenflug hinlegte, den die Branche so wohl noch nicht erlebt hat. Daniel Badr heißt der inspirierte Mann, dem der Handel mit Pfau-Schnäpsen eine eigene Homepage wert war (www.reindienatur.at) – eine Homepage übrigens, von der es mittlerweile auch eine rein englische Version gibt, weil die Verkaufsaktivitäten jetzt auch in den USA anlaufen (www.pfauschnapps.com).

Der Formel-1-Schnaps

Überhaupt muss der „Pfau“ jetzt Englisch lernen (wenn er’s nicht schon kann, aber das weiß man jetzt nicht so genau), weil britische Renn-Racer seinen Schnaps zum offiziellen Digestif erkoren haben. Gut, hier ein kleines Rätsel: Welchen Schnaps hat wohl das Williams-Formel-1-Team zu seinem Lieblingsschnaps erwählt? Gewonnen: den Williamsbrand vom Pfau!

Rundherum zufrieden also, der stolze Vogel aus Klagenfurt. (Vene Maier)

  • Badet im Erfolg, sitzt auf Potezial: Valentin Latschen.
    foto: pfau

    Badet im Erfolg, sitzt auf Potezial: Valentin Latschen.

  • Neu im Land: Der Bio-Bierbrand und die Bio-Bier-Schokolade.
    foto: pfau

    Neu im Land: Der Bio-Bierbrand und die Bio-Bier-Schokolade.

  • Der Formel-1-Schnaps vom Pfau.
    foto: pfau

    Der Formel-1-Schnaps vom Pfau.

  • Die Pfau-Brennerei auf dem Schleppe-Areal in Klagenfurt.
    foto: pfau

    Die Pfau-Brennerei auf dem Schleppe-Areal in Klagenfurt.

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