Kunert mit positivem Ausblick für 2007

7. März 2007, 14:24
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Lizenz für Burlington bis 2015 verlängert

Die Kunert AG, einer der führenden deutschen Strumpfhersteller, hat das Jahr 2006 mit wichtigen Erfolgen abgeschlossen. "2006 war für Kunert noch ein Übergangsjahr, in dem wir alle operativen Restrukturierungsschritte eingeleitet und zum großen Teil umgesetzt haben. Die Einmalbelastung durch die Restrukturierung hat 2006 nochmal zu einem deutlichen Verlust geführt. Operativ haben wir uns wesentlich verbessert und sind nun wieder auf Wachstumskurs", sagte Finanzvorstand Hermann de Jong. "Für 2007 rechnen wir mit einem positiven Ergebnis nach Steuern."

Konzentration auf Kernmarken

Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr sein Produktportfolio auf die drei Kernmarken Kunert, Burlington und Hudson konzentriert. Als weiterer wesentlicher strategischer Schritt wurde ein flexibles und wettbewerbsfähiges Produktionskonzept mit drei Standorten in Immenstadt, Marokko und einem Joint Venture in Qingdao (China), umgesetzt.

Noch Ende des vergangenen Jahres hat Kunert die Lizenz für Burlington bis 2015 verlängert. Mit der bekannten britischen Lifestyle-Marke sollen neue Trends gesetzt werden. Neben einer Grundlinie wird Burlington zukünftig auch eine Luxuslinie präsentieren. Die neue Burlington-Oberbekleidungskollektion wurde bereits auf der Pitti Uomo in Florenz vorgestellt, die Luxuslinie während der Textilmesse in Paris. "Die neue Kollektion wird vom Handel äußerst positiv aufgenommen", sagte Vertriebsvorstand Dr. Stoermer. "Wir freuen uns vor allem über die weltweite Nachfrage nach neuen Burlington-Shops."

Ab 2007 wird Kunert auch selbst Flächen im Handel bewirtschaften und die drei Kernmarken mit eigenen Shopsystemen präsentieren. Die dazu notwendigen technischen und organisatorischen Voraussetzungen (Vertikalisierung) sind bereits geschaffen. Zudem wird Kunert ab diesem Jahr seine Werbeaktivitäten auf die Endverbraucher ausdehnen.

Das Unternehmen hat 2006 nach ersten vorläufigen Zahlen einen Umsatz von über 93 Mio. Euro erzielt. Der Rückgang um rund zehn Prozent im Restrukturierungsjahr ist eine Folge temporärer Lieferengpässe und der Einstellung unrentabler Produktlinien. Die vollständigen Geschäftszahlen wird Kunert nach Ablauf des ersten Quartals veröffentlichen. (red)

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