Weiter US-Bundesstaaten denken über Wechsel zu OpenDocument nach

18. Februar 2007, 17:03
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Texas und Minnesota wollen verpflichtende Verwendung des freien Formats für öffentliche Dokumente vorschreiben

Schule zu machen scheint derzeit die offensive Herangehensweise des US-Bundesstaats Massachussetts an freie Dokumentformate: Wie US-Medien berichten, bereiten zwei weitere Bundesstaaten nun Gesetze vor, die einen verpflichtenden Einsatz von OpenDocument für öffentliche Dokumente vorschreiben sollen.

Vorschrift

Laut dem entsprechenden Gesetzesentwurf für Texas wäre es in Zukunft für öffentliche Behörden sogar verboten, in einem freien Format erhaltene Dokumente in ein proprietäres Format zu konvertieren. Auf diese Weise will man verhindern von einem einzelnen Softwareanbieter - im konkreten ist wohl Microsoft gemeint - abhängig zu sein.

Vendor-Lockin

Das freie OpenDocument-Format, das sich einer breiten Unterstützung durch diverse Softwarehersteller und öffentlicher Behörden erfreut, ermögliche hingegen so einen "Vendor-Lockin" zu verhindern. In Kraft treten soll die neue Regelung - wenn sie beschlossen wird - bereits im Dezember 2007. Bis zum September 2008 ist allerdings eine Umstellungsphase vorgesehen, in der die Behörden den Wechsel vollziehen können.

Minnesota

Ein ähnliches Unterfangen ist auch in Minnesota geplant: Geht alles gut, soll der "Minnesota Preservation of State Documents Act" ab dem 1. Juli 2008 in Kraft treten.

Konvertierung

Damit verbunden ist allerdings nicht notwendigerweise ein Wechsel auf eine neue Office-Software. Immerhin bietet Microsoft seit Kurzem einen eigenen OpenDocument-Konverter für sein eigenes Office-Paket an, auch Sun arbeitet an einer entsprechenden Lösung. (apo)

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