Neuregelung bei Schuleinschreibungen

16. Juli 2007, 10:44
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Mit "Dreier" in Deutsch oder Mathematik keine Chance auf Wunschschule - Schulräte müssen dann intervenieren

Wien - Mit dem heutigen Montag enden die Semesterferien in Wien und Niederösterreich. Damit beginnt die Woche der Schuleinschreibung für die AHS bzw. Hauptschulen. Ab heuer gilt dabei eine neue Regel: Eltern müssen mit dem Semesterzeugnis ("Schulnachricht") des Kindes vorerst nur in die Wunschschule - wer aber nur einen Dreier in Deutsch oder Mathematik hat, hat praktisch keine Chance auf Aufnahme.

Die Wunsch-AHS bestätigt die Anmeldung per Stempel auf dem Semesterzeugnis - damit ist die AHS als "Erstwunschschule" ausgewiesen. Sind nach dem Ende der Frist mehr Anmeldungen als Plätze vorhanden, erfolgt die Platzzuweisung nach bestimmten schulinternen Reihungskriterien, die sich auf Grund von Vorgaben durch Verordnungen aber meist ähneln.

Aufgenommen wird an der Wunschschule nämlich zunächst nur, wer die AHS-Reife erfüllt, also bereits im Semesterzeugnis in den beiden Gegenständen Deutsch/Lesen und Mathematik ein "Sehr gut" oder "Gut" hat. Die nächsten Kriterien sind eventuelle Geschwister in der Schule, die Entfernung zum Wohnort sowie die Schulnoten, also etwa nur "Sehr Gut", wobei die Schule diese Faktoren unterschiedlich gewichten kann.

In den kommenden Wochen werden dann die Anmeldungen gesichtet und die Plätze vergeben. Erst im März erfährt man endgültig, ob man an der Wunschschule aufgenommen wurde. Sollte das Kind nicht in der gewünschten Schule aufgenommen werden, sucht der Landesschul- bzw. Stadtschulrat gemeinsam mit den Eltern nach Alternativen.

In den anderen Bundesländern findet die Anmeldewoche ebenfalls unmittelbar nach den Semesterferien statt. Bis Ostern sollten dann in ganz Österreich die Schulplätze für das kommende Schuljahr zugeteilt sein. (APA)

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