Team für WM in Sapporo steht

10. März 2007, 18:34
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Neben Schlierenzauer, Morgenstern und Kofler sind auch Loitzl, Koch und Innauer dabei - Höllwarth nicht nominiert

Willingen/Wien - Der ÖSV hat am Sonntag das Skispringer-Team für die Nordischen Weltmeisterschaft in Sapporo fixiert. Neben den bereits zuvor festgestandenen Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern und Andres Kofler komplettieren Martin Koch, Mario Innauer und Wolfgang Loitzl das sechsköpfige Team. Damit dürfen unter anderem Routinier Martin Höllwarth, sowie der zuletzt stark springende Arthur Pauli die Reise nach Japan nicht antreten.

Cheftrainer Alexander Pointner begründete die Entscheidung mit dem Formanstieg der jetzt berücksichtigten "ÖSV-Adler". Der 27-jährige Loitzl, der wie Höllwarth (sechsfacher WM-Medaillen-Gewinner) einen fünften Platz als bestes Saisonergebnis vorweisen kann, sei "in vergangenen Springen immer besser in Form gekommen, das hat schließlich den Ausschlag gegeben, Höllwarth nicht zu berücksichtigen". Auf der Normalschanze sei "der Wolfi sowieso ein heißer Tipp".

Das "Nominierungs-Duell" Innauer gegen Pauli entschied der 17-jährige Sohn des Sportdirektors Toni für sich. "Mario hatte da für uns die Nase vorne, er kann auf einen fünften Platz in Titisee-Neustadt am vergangenen Wochenende verweisen. Er ist dem Arthur auf der großen Schanze einfach ein wenig voraus", erklärte Pointner. Im März des Vorjahres gewann Innauer außerdem auf der WM-Großschanze einen Nachwuchsbewerb und hat somit beste Erinnerungen an Sapporo.

Den Heilungsverlauf der beiden an Gürtelrose erkrankten Morgenstern und Koch bezeichnete Pointner als "ausgezeichnet" und er gehe davon aus, dass "sie vollkommen gesund nach Japan reisen werden". Auf Fixstarter für die Bewerbe in Sapporo wollte er sich nicht festlegen, da bei entsprechenden Trainingsleistungen auf den WM-Schanzen durchaus "einer unserer Jolly Joker zum Einsatz kommen könnte".

"Wir fahren somit mit drei Leuten, die Stockerplätze erreicht haben, nach Japan. Schlierenzauer mit fünf Siegen, Morgenstern und Kofler mit Podesträngen und die drei nun Berücksichtigten mit einem vierten (Koch) und fünften Plätzen (Loitzl, Innauer) bilden eine schlagkräftige Truppe", betonte der Cheftrainer und gab als Richtschnur aus, dass "es unser Ziel war, Springer zu nominieren die definitiv um Medaillen mitspringen können". (APA)

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