"Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben"

19. Juli 2000, 13:47

Rauch-Kallat wehrt sich gegen "panikartige" Warnungen vor Frauenpolitik der Regierung

Wien - "Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben", quittierte die ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat am Mittwoch in einer Aussendung die Kritik der SPÖ-Frauensprecherin Barbara Prammer an der Frauenpolitik der Regierung. Es sei "weder konstruktive Oppositionspolitik noch verantwortliche Frauenpolitik", wenn einerseits die gender-mainstreaming-Regelung der Regierung abgelehnt werde, es andererseits aber in jeder Arbeitsgruppe der SPÖ eine Gender-Expertin gebe, so Rauch-Kallat weiter.

Die Frauen würden sich nicht durch "panikartige und unbegründete Warnungen" verunsichern lassen. "Frauen sind für uns keine Bittsteller vor dem Staat, sondern selbstbewusste Persönlichkeiten, die selber entscheiden wollen, ob und wie sie die Kinderbetreuung managen wollen", so die Generalsekretärin abschließend. (APA)

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