USA bekommt Anti-Spam-Gesetz

19. Juli 2000, 12:59

Gegen unerwünschte Mails kann man jetzt klagen

Das US-Representantenhaus verabschiedete ein Gesetz, dass E-Mail-Marketer haftbar für unverlangte E-Mails bzw. "Spam" macht. Der "Unsolicited Electronic Mail Act" wurde mit einer Mehrheit von 427 zu einer Stimme angenommen.

Verfasser müssen Spam nun explizit als Werbemails kennzeichnen und die "Opt-out"-Methode bekommt eine gesetzliche Grundlage. "Opt-out" bedeutet, dass jeder, der dem Verfasser mitteilt, dass er keine Mails mehr möchte, aus dem Verteiler genommen wird. Die Werbemails müssen jetzt eine E-Mail-Adresse für diese Wünsche beinhalten. Werden Opt-Out-Wünsche ignoriert, ist der Schaden klagbar.

"Die Leute müssen jetzt ehrlich sein, wie sie ihre Mails verschicken. Sie müssen die Wünsche der Leute, die keine erhalten wollen beachten. Und sie müssen die Richtlinien der Internet Provider beachten" beurteilt Ray Everett-Church von der CAUCE (Coalition Against Unsolicited Commercial E-Mail). (ars)

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