Von Promis verraten

12. Februar 2007, 14:26
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Es soll ja immer noch Menschen geben, die glauben, dass das Leben in den Seitenblicken eine lustige Sache ist

Es war vor ein paar Tagen. Da trudelte mit dem Vermerk "eilt" eine Presseaussendung herein. Und weil ich fürchte, dass die meisten Medien diese brisante Geschichte unterschlagen oder verschweigen werden, soll die Aussendung hier in voller Länge und (bis auf die Zwischentitel) unredigiert veröffentlicht werden.

Ob das, was da steht stimmt oder nicht, kann & will ich nicht überprüfen. Aber dass das Society-Leben wirklich für keinen Beteiligten ein spaßiges Honiglecken ist, wird nun hoffentlich auch dem letzten Events-Banalfinder klar werden. Also los:

Betrifft: Nachlese/Wichtige Presseeklärung

An die
Chefredaktionen der österr. Tageszeitungen und Wochenillustrierte, an alle Medienvertreter, insbesondere ORF, ATV und pulsTV sowie an alle eingeladenen Gästen und Sponsoren vom 1.12.2006

NACHLESE ZUM WELTAIDSTAG AM 1.12.2006

VEPO AUSTRIA ist ein Verein für HIV Positive und Aidskranke, gegen jegliche Rassismen sowie gegen Diskriminierungen Homosexueller und anderer benachteiligter Personen und setzt sich für Gerechtigkeit ein. Er besteht in Österreich seit 1.3.2004 (Bescheid Pol.Dir. Wien als Vereinsbehörde ZVR 722196146). Da der Verein weder subventioniert oder öffentlich gefördert wird und sich damit selbst erhalten muss, ist er auch auf private Spenden und Sponsoren angewiesen. Deshalb war und ist auch der 1. Dezember eines jeden Jahres für uns von großer Bedeutung, da an diesem Tage immer ein Großevent geplant ist, mit dem Ziel Spenden für die Weiterarbeit zu sammeln. So auch im Vorjahr. Doch daraus wurde ein Albtraum:

Der Auftakt

In monatelanger Vorarbeit wurde beschlossen, eine Modenshow in einem Kultlokal durchzuführen, bei der prominente Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik sowie Menswear des Haute Courtier Nhut La Hong eingeplant waren. Nhut La Hong sagte sofort seine Unterstützung zu – auch mit seinem Kommen - und stellte ein maßgeschneidertes Outfit zur Verfügung, die eines der Modelle tragen sollte. Es musste noch umgeändert werden, deshalb besuchte man ihn öfters in seinem Atelier in der Wiener Kärntnerstrasse. Die Planung war perfekt, glaubte man, denn in Wirklichkeit war Herr La Hong mehr vom männlichen Model angetan als von dieser Benefizveranstaltung. Unzählige Privatanrufe sowie Privateinladungen an das Model folgten. An und für sich kein Thema, denn das Model war an einer Freundschaft interessiert.

Nebenbei wurden auch noch fleißig Einladungen geschrieben, persönliche Kontakte arrangiert und PR Arbeit geleistet. Also der Tag kann kommen......

Erster Verdacht

Es war schon verdächtig, das einige Gäste trotz vorherigen Interesses, beziehend auf den Schriftverkehr (Sekretariat Fr.Prok.Christine Lugner, Redaktion High Society) nicht schriftlich zusagten wie es die Einladung wollte. Aber man nahm an, sie werden schon kommen. Zu diesem Zeitpunkt wusste man noch nicht, das einige Personen Herrn La Hong selbst anrufen um sich zu informieren, dieser aber betonte, daß er nichts wisse und es keine Veranstaltung dieser Art gibt !!!! Abgesehen von diesem Eklat, ist es auch VEPO AUSTRIA unverständlich und nicht nachvollziehbar, warum man nicht direkt beim Veranstalter angerufen hat, denn dieser war ja auch der Organisator.

Schlussendlich war der Tag des Events. Eine kleine Gesellschaft, treuer erlesener Gäste konnte man doch verzeichnen: Mariahilfs Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann, Nationalratsabgeordnete Laura Rudas, Landtagsabgeordneter Peko Baxant, Bezirksrätin Merja Biedermann, Schauspieler Stefan Fleming, Präsident der IG Autoren Gerhard Ruiss, Musiker Reinhold Ruiss). Es gab auch ein Programm (wo leider nur mehr die Hälfte der Ankündigungen stimmte) mit einem Vorwort des Herrn Bürgermeister Dr. Michael Häupl (Dokumentation www.vepo.eu) sowie der Mariahilfer BV Frau Renate Kaufmann.

Rufschädigung

Fazit: Aufgrund der Rufschädigung von Nhut La Hong hatten einige Sponsoren sowie Gäste abgesagt und somit konnte der Verein nicht die gewünschte mediale und finanzielle Wirkung erzielen.

Nach eingehenden Recherchen wurde der wahre Grund von Nhut La Hong bestätigt. Sein Problem mit seiner Homosexualität scheint er nicht zu verkraften, denn aus Trotz und Zorn und wahrscheinlicher (in seinen Augen) Demütigung wurde er zum Lügner und Boykottierer dieses Events, da er es nicht ertragen konnte, von einem Model abgewiesen zu werden obwohl er sich dafür immens anstrengte und vieles versprach (Privatsekretär, Muse, Privatchauffeur, Urlaub in Paris etc.).

Verwerflich

Es ist verwerflich und ungeheuerlich, das sich Herr La Hong mit seiner Prominenz das „erkaufen“ will, und sich als Mann mit zwei Gesichtern entpuppt, wobei jeder andere bereits eine Strafanzeige erwirkt. Dabei nützt er noch seine mediale Präsenz, indem die Öffentlichkeit in den Glauben versetzt wird, Herr La Hong ist die Caritas of himself !!!!! Leider bekommt er von gewissen Medien noch die nötige Unterstützung.

Ganz zu schweigen, von einem seiner Geschäftspartner, Besitzer einer kleinen Promotionsagentur Herrn D, der ebenfalls im Stolz verletzt war weil seine Models nicht eingesetzt wurden, und deshalb Verschwörungen und Racheakte via Internet verbreitete. Herr D. ist selbst sein bester Fan, nicht nur da er unter den verschiedensten Namen mit seiner ID postet. Herr D. hat viel Ahnung davon, unseriöse Geschäfte ins rechte Licht zu rücken. Weiters ist Herr D. Zeuge, dass Nhut La Hong die Medien von den Event fernhielt, da es ihm dieser persönlich bestätigte. Das ist eben die Kehrseite dieser Glamourwelt, und man sollte sie der Öffentlichkeit nicht vorenthalten.

VEPO AUSTRIA hat sich erst jetzt zu dieser Veröffentlichung entschieden, bedingt auch durch gewissenhafte Recherche, da VEPO AUSTRIA nicht nur aus einer einzelnen Person, sondern aus vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitgliedern besteht.

Wir sind sämtlichen Sponsoren, Models, Gästen und Fans Rechenschaft schuldig. Hier wurde Rufmord der übelsten Sorte verübt, und es ist Tatsache, dass die Weiterarbeit von VEPO AUSTRIA behindert wird, sollte dieser Vorfall – auch mit Hilfen von den Gerichten – nicht restlos aufgeklärt werden. Alle Beschuldigungen können gerichtlich beeidet werden!

Ein Mobbing dieser Art darf in einer Zeit wie heute einfach nicht zugelassen werden. Da der VEPOVERBAND international tätig ist und für einen guten Zweck steht, wird er diese Attacken nicht auf sich sitzen lassen, bis Gerechtigkeit wiederfährt !!!!

Der Vorstand

www.vepo.eu

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