Hofer-Laptop mit Vista: Finger weg!

13. März 2007, 10:07
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Diskonter bringt Notebook in Kombination mit Microsofts neuem Betriebssystem - Hohe Hardware- Anforderungen treffen auf schwache Komponenten - eine Analyse

Der für seine regelmäßigen Computer-Angebote bekannte Diskonter Hofer bringt am Montag, den 12. Februar ein Notebook mit Windows Vista heraus, das "Phantom A4+ superlight 42100" von Gericom. Für 599 Euro wird ein 14,1" Widescreen-Rechner mit Intels Celeron M Prozessor 420, einem Onboard-Grafik-Chip und 512 MB Arbeitsspeicher geboten. Zwar handelt es sich beim eingesetzten Vista lediglich um die "Home Basic"-Version, die auf grafische Spielereien und die Aero-Oberfläche verzichtet, für einen intensiven Einsatz steckt dennoch zu wenig unter der Haube.

Nicht für die Zukunft gerüstet

Neben den kaum Vista-tauglichen Komponenten, wie dem Low-End-Grafikchip und den knapp bestückten RAM, sollte auch die geringe Ausbaufähigkeit des Systems beachtet werden. Denn wo Vista draufsteht, ist nicht immer alles drin, was man sich darunter vorstellt. Neben der grafisch abgespeckten Oberfläche, fehlen der "Einsteiger-Version" praktisch sämtliche Key-Features des neuen Betriebssystems. Von den stark beschränkten Sicherheitsfunktionen bis hin zur fehlenden MediaCenter-Funktion mangelt es hinten und vorn an Gründen, dieses Trittbrett zu nutzen, um auf den Vista-Zug aufzuspringen. Der Einsatz von Windows XP wäre in dem Fall klar vorzuziehen. Ein Upgrade auf eine umfangreichere Vista-Version ist aufgrund der schwachen Hardware nicht ratsam.

Auch Positives?

Positiv anzumerken ist die Anschlussvielfalt, das integrierte WLAN und der DualLayer-DVD-Brenner. Unterm Strich ist das insgesamt zu wenig, um sich mit halbherziger Vista-Tauglichkeit preislich konkurrenzfähig positionieren zu können. Das Vista-Emblem kann hier lediglich als Marketing-Strategie gewertet werden. (Zsolt Wilhelm)

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    hofer.at
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