Operationen gegen die Kinderpornografie

2. März 2007, 11:47
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April 2002: "Operation Landslide", die bisher größte Aktion, Polizisten führen bei 275 Verdächtigen Hausdurchsuchungen durch. Texas war davor eine Firma aufgeflogen, die Kinderpornos vertrieben hat.

September 2003: "Operation Marcy", die Polizei sprengt 38 kinderpornografische Zirkel im Internet; 26.500 tatverdächtige Internet-User in 166 Staaten. Zwei Verdächtige werden in Wien und in der Steiermark ausgeforscht.

Februar 2004: In Kooperation mit Deutschland wird ein 38-jähriger Linzer ausgeforscht, der eine geschlossene Benutzergruppe gegründet haben soll.

Juni 2005: Ein ähnlich großer Schlag wie 2002 gelingt bei der Operation "Xenia": Zahlreiche Hausdurchsuchungen münden in 146 Anzeigen. US-Ermittler waren davor auf ein weißrussisches Unternehmen gestoßen, das Kreditkartenabrechnungen für Websites mit kinderpornografischem Material durchführte.

März 2006: Im Rahmen zweier Operationen gegen Filesharing-Netzwerke werden in Österreich 102 Hausdurchsuchungen durchgeführt, 73 mutmaßliche Kinderporno-Konsumenten fallen dabei auf. Mai 2006: Bei 18 Verdächtigen in Österreich sowie in elf EU-Staaten und in den USA werden 150 Hausdurchsuchungen durchgeführt, um Kinderporno-Material sicherzustellen. Die Aktion ist Teil einer von Europol koordinierten Operation "Baleno".

Jänner 2007: Bei der Operation "Penalty" gehen die Behörden gegen rund 2200 Verdächtige aus 82 Nationen auf allen fünf Kontinenten vor. 55 Österreicher geraten unter Verdacht, in Deutschland auch ein leitenden Polizeibeamter.

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