Supportkosten stillschweigend für Kunden von Windows und Office erhöht

23. März 2007, 17:40
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Preis pro Problemstellung für US-Kunden um bis zu 20 Dollar gestiegen - Österreich nicht betroffen, Kosten im Vergleich dennoch höher

Microsoft hat den Incident-Support für Windows- und Office- Retail-Kunden aus den USA unangekündigt erhöht. Die Hersteller-Unterstützung für einen einmaligen Zwischenfall (Anm.: der Support gilt solange, bis das Problem gelöst wurde) für die Betriebssysteme WindowsXP und Windows Vista kostet nun 59 Dollar. Das Pendant dazu für die Office-Suiten OfficeXP und Office 2007 schlägt nun mit 49 Dollar statt 35 Dollar zu Buche.

Vista

Eine Änderung der Support-Philosophie im positiven Sinne ist aber zumindest für Vista-Kunden zu verzeichnen. Nach Aktivierung des Produkts steht den Kunden eine kostenlose 90-tägige Hilfestellung zur Verfügung, auf die in dieser Zeit beliebig oft zurückgegriffen werden kann.

Österreich

Hierzulande betont Microsoft die Kosten für die Incedent-Unterstützung sogar um 12 Euro verbilligt zu haben. Im Vergleich zu den US-Anwendern schneidet man dennoch schlechter ab, zahlt man doch ganze 63 Euro für diese Art der Serviceleistung. Alternativ bietet Microsoft-Österreich einen ausgelagerten Support für Endkunden und KMUs an. Für ein Telefonat mit dem Helpdesk werden hier 88 Cent pro Minute verrechnet. (red)

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