Umfrage: Für Mehrheit Kritik an Gusenbauer ungerecht

1. März 2007, 09:56
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Häupl: "Verblödete" Diskussion

Wien - 53 Prozent der Österreicher halten nach einer jüngsten OGM-Umfrage die Kritik an SPÖ-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer wegen dessen milder Beurteilung der umstrittenen Fotos mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache für ungerechtfertigt. Gusenbauer hatte die rund 20 Jahre alten Fotos des jugendlichen Strache, die an Wehrsportübungen erinnern, als Jugendtorheiten bewertet.

34 Prozent der Befragten gaben bei der von "profil" in Auftrag gegebenen Umfrage an, dass die Kritik an Gusenbauer gerechtfertigt sei. 13 Prozent wollten sich nicht äußern.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl (S) will aus der Debatte um Strache keine über die SPö werden lassen. Die Diskussion, ob Gusenbauer oder Caspar Einem der bessere Antifaschist sei, halte er für "verblödet", so Häupl in der Tageszeitung "Österreich". Eine Minderheitsregierung hätte es nur mit Duldung der FPö gegeben, "die Diskussion in der SPÖ heute möchte ich mir anschauen, wenn wir das gemacht hätten". (APA)

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