Präsident bietet Tamilen Friedensgespräche an

2. März 2007, 11:48
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Niederlegung der Waffen als Voraussetzung

Vakarai - Sri Lankas Präsident Mahinda Rajapakse hat den tamilische Rebellen im Nordosten des Landes Friedensgespräche angeboten. Die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) müssten ihre Waffen niederlegen und an den Verhandlungstisch kommen, sagte Rajapakse, der für seine harte Linie gegen die Rebellen bekannt ist, am Samstag bei einem Besuch in Vakarai.

Die 330 Kilometer östlich der Hauptstadt Colombo gelegene Stadt war erst erst Mitte Jänner von der Regierungsarmee zurückerobert worden. Bei den Kämpfen starben nach Regierungsangaben 45 Soldaten und 331 Tamilen-Kämpfer. Etwa 30.000 Menschen flohen vor der Gewalt aus der Region.

Die Rebellen kämpfen seit Jahrzehnten für einen unabhängigen Tamilenstaat im Norden und Osten der Insel. In dem Konflikt starben seit 1972 mehr als 70.000 Menschen. Ende Jänner griffen die Rebellen erstmals seit zehn Jahren auch wieder die Hauptstadt Colombo an. (APA/AFP)

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