Große Nachfrage nach AK-Büro für Familien- und Frauenfragen

15. März 2007, 16:50
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Erste Zwischenbilanz der Einrichtung in Vorarlberg: Meisten Anfragen zu Mutterschutz und Kindergeld

Bregenz - Das Büro für Familien- und Frauenfragen der Arbeiterkammer Vorarlberg (AK) zog nach dreimonatigem Bestehen am Freitag eine erste Zwischenbilanz. Rund 800 Anfragen sind laut dem Vorarlberger AK-Präsidenten Hubert Hämmerle in dieser kurzen Zeitspanne bereits eingegangen. Die AK werde das Service für Familien und Frauen in Vorarlberg daher weiter ausbauen, so Hämmerle am Freitag. Aus den Erfahrungen der Servicestelle heraus ist auch ein "Elternkarenzkalender" entstanden.

Anfragen zu Mutterschutz

Besonders viele Anfragen kamen zum Bereich Mutterschutz, informierte die zuständige Referentin des AK, Brigitte Hutterer. "Rein im Bereich Mutterschutz waren 17 Interventionen bei Arbeitgebern und Behörden - dem Finanzamt und der Vorarlberger Gebietskrankenkasse - erforderlich", so Hutterer. Dazu kamen weitere 35 Schreiben zum Thema, sowie 26 E-Mail-Anfragen. Weitere Schwerpunkte der bisherigen Fälle bezogen sich auf Kinderbetreuungsgeld und Karenz in Verbindung mit Berufstätigkeit. Besonders das Wissen um die Einhaltung von Fristen sei ein Problem, berichtete Hutterer.

Hämmerle erklärte, mit dem neuen kostenlosen "Elternkarenzkalender" wolle man nun durch Information Probleme von vornherein vermeiden. "Übersichtlich und leicht verständlich enthält der Kalender alles, was an Terminen, Fristen, Rechten und Ansprüchen von Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des Anspruchs auf Kinderbetreuungsgeld zu beachten ist", so der AK-Präsident. Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Familien seien für Laien kaum durchschaubar, beklagte Hämmerle. Auch der Ratgeber "Job & Kind" wurde daher überarbeitet und neu aufgelegt. (APA)

Bestellungen Karenzkalender und Broschüre "Job & Kind" unter
Tel. 05522/ 306-8000 oder Mail
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